30.01.2020 06:02
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Brot
Schweizer Brot wird bevorzugt
Schweizer Brot hat ein deutlich besseres Image als ausländisches. Unklare oder fehlende Herkunftsangaben erschweren den Konsumenten einen bewussten Entscheid zum Kauf und Konsum von einheimischem Brot. Das zeigt eine neue Konsumentenumfrage.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten verbinden mit Schweizer Brot Frische, Qualität, gute Auswahl und Knusprigkeit, wie der Verein Schweizer Brot in einer Medienmitteilung schreibt. Fast drei Viertel der vom Link-Institut befragten 1'036 Personen bevorzugen Schweizer Brot gegenüber ausländischer Ware.

Brot geniesst in der Schweiz einen hohen Stellenwert. 98 Prozent der Befragten antworteten, dass sie Brot konsumieren. Am beliebtesten sind das klassische Brot, Zopf, Gipfeli und Kleinbrote. Das Gipfeli und das Sandwich sind zwei Brotarten, die bei den Konsumenten immer beliebter werden. Das erklärt sich unter anderem durch das veränderte Essverhalten: Vermehrt wird unterwegs gegessen, sei es beim Frühstück oder in der Mittagspause. 

79 Prozent der Befragten attestieren Schweizer Brot einen guten Geschmack, und fast drei Viertel bevorzugen beim Kauf Schweizer Brot gegenüber ausländischem Brot. Und 90 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, Schweizer Brot zu konsumieren. Gemäss der Umfrage ist ihnen auch die Herkunft der Rohstoffe wichtig. Werte wie Regionalität an Bedeutung, sowohl für den Brotkonsum im eigenen Haushalt als auch in der Gastronomie, werden wichtiger.

Laut Verein Schweizer Brot zeigt sich hier eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Marktzahlen und der eigenen Einschätzung der Befragten. Denn die Entwicklung der Importzahlen zeige einen steigenden Anteil an ausländischem Brot und Backwaren. Nur eine nachvollziehbare Herkunftsangabe am Verkaufspunkt oder in der Gastronomie mache es den Konsumentinnen und Konsumenten möglich, bewusst einheimisches Brot oder Backwaren zu kaufen, so der Verein.

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