5.02.2020 14:42
Quelle: schweizerbauer.ch - awp
Detailhandel
Schweizer Detailhandel stagniert
Die Umsätze im Schweizer Detailhandel haben im vergangenen Jahr stagniert. Während die Verkäufe von Lebensmitteln gegenüber 2018 leicht stiegen, gingen die Erlöse mit Nicht-Lebensmitteln erneut zurück.

Der Umsätze mit Lebensmitteln hätten um 0,2 Prozent zugelegt, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch mit. Dagegen seien die Umsätze mit Nicht-Lebensmitteln um 0,3 Prozent gesunken. Damit sind die Unterschiede deutlich kleiner als im Vorjahr 2018: Damals waren die Lebensmittelumsätze um 1,3 Prozent gestiegen, während die Non-Food-Umsätze um 1,3 Prozent gefallen waren.

Den Rückgang im Non-Food gebremst hat der Bereich Freizeit. Gut verkauften sich höherpreisige Produkte wie beispielsweise E-Bikes, die dank der milden Temperaturen florieren. Aufwärts ging es auch mit den Verkäufen von Spielwaren und Heimelektronik.

Anfang Januar hatte bereits die Grossbank Credit Suisse stabile Umsätze im Detailhandel gemeldet. Zudem sei die Schrumpfkur beim Personal gestoppt worden. Für das laufende Jahr rechnen die CS-Ökonomen damit, dass dem Detailhandel ein leichter Umsatzzuwachs von 0,4 Prozent gelingt. Dennoch bleibe der Druck gross, und neue Konzepte seien gefragt, um gegen die Konkurrenz zu bestehen.

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