28.07.2014 12:36
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Detailhandel
Tomate und Apfel bleiben Nummer 1
Tomaten und Rüebli waren im Jahr 2013 die beliebtesten Gemüse im Schweizer Detailhandel und Äpfel und Bananen die beliebtesten Früchte. Bei den Früchten und beim Gemüse haben die Nummer 1 und 2 einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger.

Im Schweizer Detailhandel waren im vergangenen Jahr die Tomaten (beinhaltet alle Tomatenarten) mit 49‘497 Tonnen mengenmässig das meist verkaufte Gemüse, heisst es im jüngsten Marktbericht Früchte und Gemüse des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). An zweiter Stelle folgen die Karotten (42'144t), Rang drei geht an die Zwiebeln (20'601t).

Bei dieser Statistik nicht berücksichtigt werden die Verarbeitung und Verkäufe an die Industrie, Gastronomie und Direktverkäufe. In der Auswertung wurden in- wie ausländische sowie konventionelle wie biologische Ware berücksichtigt.

Hoher Bioanteil beim Nüssler und bei den Rüebli

Auch wertmässig (254 Mio. Fr) liegen die Tomaten auf Rang 1. Die Differenz zur Karotte beträgt 154 Mio. Fr. An dritter Stelle folgt die Peperoni (93 Mio. CHF). Hier hat die Migros kürzlich kommuniziert, dass sie künftig den grössten Teil der benötigten Peperoni-Menge im Wallis produzieren will.

Die Marktexperten haben bei den Karotten und beim Nüsslisalat einen hohen Anteil Bio-Ware beobachtet. Bei den Karotten liegt dieser bei 17 Prozent der Verkaufsmenge und beim Nüsslisalat bei 20 Prozent. Bei den übrigen Gemüsen liegt der Bio-Anteil im Schweizer Detailhandel bei durchschnittlich 9 Prozent der Verkaufsmenge.

In den ersten fünf Monate 2014 haben sich die Gemüseverkäufe im Vergleich zur Vorjahresperiode mengenmässig praktisch nicht verändert. Wertmässig haben die Verkäufe um 2 Prozent zugenommen haben, das geht auf Preiserhöhungen zurück. Von den 10 meistkonsumierten Gemüsen haben die Gurken dieses Jahr mengenmässig am stärksten zugelegt (+11%). Der Konsum von Chicorée hingegen ist am stärksten zurückgegangen (-8%).

Aprikosen legen markant zu

Auch bei den Früchten haben die Marktexperten des BLW den Abverkauf im Schweizer Detailhandel untersucht.  2013 waren die Äpfel mengen- und wertmässig die beliebteste Frucht. Insgesamt wurden 65‘517t Äpfel im Wert von 212 Mio. Fr. verkauft. Auf Rang 2 folgen die Bananen mit einer Verkaufsmenge von 58‘869t und einem Umsatz von 155 Mio. Fr. Die Bananen weisen mit 27 Prozent den mit Abstand höchsten Bio-Anteil auf. Durchschnittlich beträgt der Bio-Anteil bei den Früchten 8 Prozent.

In den Monaten Januar bis Mai 2014 legten die gesamten Früchteverkäufe im Detailhandel im Vorjahresvergleich mengenmässig um 2 und wertmässig um 7 Prozent. Bei den meistkonsumierten Früchten haben gemäss Marktbericht vor allem die Verkaufsmengen von Aprikosen (+153%), Nektarinen (+41%), Mandarinen/Clementinen (+16%) und Zitronen (+10%) stark zugenommen. Rückläufige Absatzmengen wurden bei den Orangen (-20%), Birnen (-4%) und Äpfel (-3%) beobachtet.

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