14.06.2012 08:29
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Detailhandel
Volg sucht neues Wachstum in der Romandie und mit Medikamenten
Detailhändler Volg konnte den Umsatz in den ersten fünf Monaten 2012 steigern. In den nächsten Jahren will die Fenaco-Tochter neues Wachstum mit dem Ausbau des Filialnetzes in der Romandie sowie mit einem Medikamenten-sortiment generieren.

Das in Winterthur beheimatete Unternehmen konnte von Anfang Januar bis Ende Mai 2012 den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 2,5 Prozent steigern. In einem Interview mit der „Handelszeitung“ hob aber Volg-Chef Ferdinand Hirsig hervor, dass er noch nie einen so schlechten Monat erlebt habe wie der April 2012. Der Mai hingegen habe die Erwartungen aber wieder erfüllt.

In den kommenden drei Jahren will Volg in der Romandie 70 Läden eröffnen. Der Detailhändler will für die Expansion rund 25 Millionen Franken aufwenden. Dies sei aber nur eine theoretische Summe, da nicht alle Filialen auf einmal eröffnet würden. Die Chancen für ein Gelingen schätzt er höher ein als das Risiko, dass es nicht klappt. Potenzial ortet Hirsig auch in Gemeinden mit maximal 2000 Einwohnern. Solche Standorte seien im Mittelland, im Berner Seeland und in der Innerschweiz zu finden.

Wachstumschancen sieht der Volg-Chef auch in einem kleinen Medikamentensortiment (bsp. Schmerzmittel) oder beim Beschaffen von Medikamenten auf Rezept. Keine Option ist das Vordringen in die Städte, denn Volg wolle weiter in der Nische operieren.  „Ein Volg am Paradeplatz in Zürich wäre eine schöne Attraktion für japanische Touristen. Sonst ist es etwa so lächerlich wie ein Prada-Shop in Muotathal“, sagt Hirsig gegenüber der „Handelszeitung“.

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