Samstag, 23. Oktober 2021
16.06.2020 16:31
Organisationen

VSF erweitert Vorstand

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Die Generalversammlung der Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF) wurde virtuell durchgeführt. Nebst der Wiederwahl des Präsidenten wurde auch der Vorstand erweitert. Die Mischfuttermenge blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Eigentlich sollte die Generalversammlung des VSF in Vevey (VD) am Genfersee stattfinden. Doch die Corona-Pandemie verhinderte eine Durchführung. Deshalb fand die GV virtuell statt.

Die ordentlichen Traktanden wurden bis auf einzelne Stimmenthaltungen mit überwältigendem Mehr genehmigt, heisst es in der Mitteilung. Zudem wurden auch Präsident und Ständerat Damian Müller (FDP/LU) und die Vorstandsmitglieder wiedergewählt. 

Der VSF hat den Vorstand mit Alain Favre aus St. Barthélemy VD erweitert. Der Bauernsohn ist Direktor bei AniTeCH SA. Mit der Wahl von Favre stehe dem Vorstand eine weitere, gut vernetzte Persönlichkeit mit viel Erfahrung in der Landwirtschaft und der Mischfutterbranche zur Verfügung, würdigt der VSF den Romand.

Die GV hat ausserdem den Investitionskredit für die Renovation der Liegenschaft in Zollikofen BE fast einstimmig genehmigt. «Einer umfassenden Sanierung steht damit nichts mehr im Weg», heisst es im Communiqué.

2019 entwickelte sich der Mischfuttermarkt gemäss Jahresbericht rückläufig. Die Menge betrug rund 1,59 Millionen Tonnen, das waren rund 12’500 Tonnen (-0,8 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die Importe, auf sehr tiefem Niveau, stark zu. 2019 wurden 16’900 Tonnen Mischfutter importiert, 14,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die VSF-Mitglieder verkauften im vergangenen Jahr 674’851 Tonnen Mischfutter, Eiweisskonzentrate und Futterzusätze, etwa gleich viel wie im Jahr zuvor. 

Die Marktanteile zeigten sich 2019 wie folgt: VSF-Mitglieder (inkl. Fenaco-Tochter Meliofeed) 42%, genossenschaftliche Hersteller (Fenaco-Tochter UFA und lokale Genossenschaften) 44%, nicht verbandliche organisierte Firmen (12%), Import weniger als 1%.

Die VSF setzt sich gemäss eigenen Angaben ein für eine unabhängige und produzierende Schweizer Landwirtschaft, für freie und offene Märkte sowie für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige tierische Erzeugung.

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