10.04.2018 19:05
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Detailhandel
Wo kaufen Sie am häufigsten ein?
Der Schweizer Detailhandel ist stark geprägt von den beiden Riesen Coop und Migros. Daneben gibt es Discounter wie Denner. Aldi und Lidl, aber auch die Dorfläden von Volg. Wo kaufen Sie ein? Und weshalb dort? Abstimmen und mitdiskutieren.

Der Schweizer Detailhandel steht unter Druck. Preisdruck, Einkaufstourismus und der Onlinehandel machen der Branche zu schaffen. 2017 gelang es indes, den Umsatz nach zwei Jahren Schrumpfungskurs zu stabilisieren.

Gemäss einem Bericht der Credit Suisse wirkte sich wirkte sich die Verbesserung am Arbeitsmarkt und bei der Konsumentenstimmung positiv auf die Entwicklung im Detailhandel aus. Zudem sorgten der wirtschaftliche Aufschwung in vielen europäischen Volkswirtschaften und die verringerten politischen Risiken dafür, dass der Euro gegenüber dem Franken aufwertete. Dies hat sich auch dämpfend auf den Einkaufstourismus ausgewirkt.

Für 2018 gehen die Experten von Credit Suisse von einem leichten Wachstum von 0.3 Prozent aus. Im Food-Detailhandel erwarten sie gar ein Umsatzplus von 0,5 Prozent. Der Schweizer Detailhandelsmarkt wird von Coop und Migros dominiert. Sie kontrollieren rund 70 Prozent des Marktes. Die Discounter aus Deutschland machen jedoch Druck und gewinnen auch dank neuen Filialen an Umsatz hinzu.

2015 lag beim Detailhandelsumsatz die Migros (11.6 Mrd. Fr) vor Coop (10.5 Mrd. Fr.). Auf Rang 3 folgt die Migros-Tochter Denner (2.92 Mrd. Fr). Auf den weiteren Plätzen folgen Manor (2.65 Mrd. Fr.), Aldi (1.8 Mrd. Fr.). Volg (1.1 Mrd. Fr.), Lidl (870 Mio. Fr.) und Spar (600 Mio. Fr.) folgen auf den weiteren Plätzen.

Wo kaufen Sie hauptsächlich ein? Geben Sie ihre Stimme ab und sagen Sie uns, warum Sie einen Detailhändler bevorzugen. 

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