Montag, 8. März 2021
21.01.2021 10:41
Detailhandel

Dorflädeli legen während Pandemie massiv zu

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Von: blu

2020 stand im Zeichen der Corona-Pandemie. Das Einkaufen im Dorfladen erlebte einen Boom. Das schlug sich in einer deutlichen Umsatzsteigerung bei der Volg-Gruppe nieder.

Der Gesamtumsatz nahm 2020 um 16 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken zu, wie die auf Dorfläden und Kleinflächen spezialisierte Detailhandelsgruppe am Donnerstag mitteilte. Erzielt wurde das Wachstum mit 924 Verkaufsstellen, elf mehr als im Vorjahr. 

«Das Einkaufen im Dorf ist noch beliebter geworden. Das zeigt die hohe Bedeutung der Nahversorgung im ländlichen Raum», sagt Volg-Chef Philipp Zgraggen.

Der mit Abstand wichtigste Pfeiler der Fenaco-Tochter sind die 586 Volg-Dorfläden (2019: 587). Sie setzten 2020 insgesamt  1,360 Milliarden Franken (2019: 1,166 Mia. Fr.), das sind 16,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der durchschnittliche Umsatz eines Volg-Ladens betrug 2,32 Millionen Franken, im Vorjahr lag dieser Wert bei 1,99 Mio. Fr., 2018 bei 1,96 Mio. Fr.

Weiterhin auf Wachstumskurs befanden sich die Tankstellenshops: Der Umsatz der 107 belieferten TopShops an Agrola-Tankstellen wuchs um 13,5 Prozent auf 328 Millionen Franken. 2019 realisierten 100 Shops einen Umsatz von 289 Millionen Franken.

Die von der Volg Konsumwaren AG belieferten 231 Freien Detaillisten, die mehrheitlich unter dem Namen Prima am Markt auftreten, erzielten einen Umsatz von 80 Millionen Franken.

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