Donnerstag, 1. Dezember 2022
10.08.2022 09:11
EU

EU-Schlachtrindermarkt zurzeit ruhig

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: aiz

Am EU-Schlachtrindermarkt herrschen relativ stabile Marktverhältnisse. Das Angebot fällt in den meisten Ländern überschaubar aus, trifft aber auf eine ruhige Nachfrage. 

In Deutschland gestaltet sich der Markt für männliche Rinder etwas freundlicher als im weiblichen Bereich. Der Schlachtkuhmarkt präsentiert sich regional sehr unterschiedlich.

Teilweise wird von grösseren Stückzahlen gesprochen, anderenorts sind die Tiere weiterhin knapp. Die Schlachtunternehmen machen aber dementsprechend etwas Druck und fordern Abschläge, berichtet die Rinderbörse.

Trockenheit regionale Auswirkungen

In Österreich normalisiert sich das Angebot bei den Jungstieren und steht einem ausgeglichenen Markt gegenüber. Die Preise sind weiterhin stabil. Das Angebot an Schlachtkühen steigt etwas gegenüber den Vorwochen, vor allem im Westen kommen etwas mehr Kühe zur Vermarktung.

Regional dürfte auch die Trockenheit eine Auswirkung dafür sein, dass Kühe vorzeitig zur Vermarktung kommen.

Preisabschläge bei mageren Schlachtkühen

Druck herrscht vor allem bei mageren Schlachtkühen, hier werden Preisabschläge gefordert. Während die Basispreise stabil notieren, konnte bei den Fett-1-Abschlägen zu Redaktionsschluss noch keine Preiseinigung mit allen Schlachthöfen erzielt werden.

Bei Schlachtkälbern gestaltet sich das Angebot rückläufig bei einer normalen Nachfrage, die Preise gehen hier leicht nach oben. 

Preise

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 erneut mit einem Preis von 4,18 Franken (4,29 Euro)/kg Schlachtgewicht.

Für Kalbinnen werden wiederum 4 Franken (4,10) Euro/kg erwartet und auch die Notierung für Schlachtkühe soll mit 3,69 Franken (3,79 Euro)/kg unverändert bleiben.

Für Schlachtkälber wird mit einem etwas höheren Preis von 5,99 Franken (6,15 Euro)/kg kalkuliert. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)

Mehr zum Thema
Markt & Preise

Besonders Fleisch wurden in den britischen Supermärkten teurer.Lebensmittelfotos Die Lebensmittelpreise in Grossbritannien sind erneut deutlich gestiegen. Höhere Kosten für Energie, Tiernahrung und Transport trieben die Lebensmittelinflation im November auf einen…

Markt & Preise

Gut die Kundinnen und Kunden: Die Ölpreise sind unter Druck.Kanenori Die Ölpreise sind am Montag stark gefallen und haben damit an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft. Zum Wochenauftakt habe…

Markt & Preise

Kanadische Weizenfelder werden oft mit Mähdreschern geerntet, die versetzt hintereinander fahren.zvg Jeden Herbst arbeiten die Landwirte gegen die Uhr, um ihre Weizenernte einzufahren. Es ist dann Aufgabe der technischen Mitarbeiter…

Markt & Preise

Suisseporcs will eine dramatische Situation bei den Schlachtschweinen verhindern.zvg Die zunehmenden Überhänge an Schlachtschweinen, die steigende Schlachtgewichte sowie die schlechten Aussichten haben das Führungsgremium von Suisseporcs bewogen, befristete Massnahmen zu…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE