Sonntag, 28. Februar 2021
01.11.2019 10:28
Detailhandel

Detailhandel mit weniger Umsatz

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Von: awp

Die Schweizer Detailhändler haben im September erneut weniger verkauft. Nach dem Rückgang im August nahmen die Umsätze im September im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag bekannt gab.

Dabei ist die Hälfte des Rückgangs auf billigere Preise zurückzuführen. Die andere Hälfte des Rückgangs liegt daran, dass weniger Waren verkauft wurden. Real, also Preisveränderungen herausgerechnet, wären die Umsätze der Detailhändler um 0,2 Prozent gesunken.

Benzin günstiger

Dagegen liefen die Geschäfte der Detailhändler an den einzelnen Verkaufstagen besser. Kalenderbereinigt – denn nicht jeder Monat hat gleich viele Verkaufs- und Feiertage – legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent zu. Dabei bremsten Preisnachlässe. Ohne diese wären die Umsätze gar um 0,9 Prozent gestiegen.

Besonders der Rückgang der Benzinpreise schlug zu Buche. Allerdings wurde auch weniger Benzin getankt. Die Treibstoffumsätze fielen nominal um 7,6 Prozent.

Kleider- und Schuhverkäufe florieren

Dagegen habe der Detailhandel ohne Tankstellen nominal 1,3 Prozent mehr verkauft, stellten die Bundesstatistiker fest. Der Anstieg ist vor allem dem Non-Food-Sektor (ohne Tankstellen) zu verdanken, der seine Verkäufe um 2,3 Prozent erhöhen konnte.

Besonders bei den Kleider- und Schuhhändlern zogen die Geschäfte nach dem Rückgang im August wieder deutlich an (+3,9 Prozent). Dagegen kamen die Lebensmittel-, Getränke und Tabakverkäufe mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent kaum vom Fleck.

Rückgang gegenüber Vormonat

Saisonbereinigt sanken die Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat August um ein halbes Prozent. Teuerungsbereinigt betrug das Minus 0,3 Prozent. Am meisten litten die Kleider- und Schuhhändler, deren Verkäufe nominal um 2,2 Prozent schrumpften.

Auch der Absatz von Lebensmitteln, Getränken und Tabak gab um 0,4 Prozent nach. Dagegen legten die übrigen Warengruppen ohne Treibstoffe um 0,4 Prozent zu.

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