Montag, 20. September 2021
30.04.2020 12:18
Getreide

IPS-Getreide: Teils höhere Prämien

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IP-Suisse ist mit der Getreideernte 2019 zufrieden. Die Nettoauszahlungspreise bleiben im Vergleich zum Vorjahr stabil, die Prämien bei Weizen und Raps sind leicht gestiegen. Bei den Produzenten, die auf Herbizide verzichteten, stiegen die Preise dank der Zusatzprämie.

Die Ernte 2019 habe alle ihre Versprechen gehalten, teilt die Organisation am Donnerstag mit. Die Ausbeute sei überdurchschnittlich, die Backqualität sehr gut.

Die Nettoauszahlungspreise der Ernte 2019 liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Bei «Weizen TopQ» lag der Nettoauszahlungspreis bei 49.40 Fr./100 kg. Auch beim «Weizen Top» lag der Auszahlungspreis mit 49.40 Fr./100 kg auf dem Vorjahresniveau. Auch beim «Weizen 1» «Weizen 2» und beim Roggen wurden dieselben durchschnittlichen Auszahlungspreise erreicht. Der Auszahlungspreis beim Raps stieg um 1 Franken mit 81 Fr./100 kg. Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um die gesamtschweizerischen Durchschnittspreise, die an die Sammelstellen bezahlt werden.

Die IP-Suisse-Prämien beim «Weizen TopQ» und beim Raps konnte die Organisation um einen 1 Franken pro 100 Kilo erhöhen. Produzenten, die auf Herbizide verzichteten, stiegen die Preise dank der Zusatzprämie von Fr. 10.20 /100 kg.

Wegen hohen Lagerbeständen wurde die Produktion 2019/20 auf 70 Prozent eines normalen Jahres begrenzt. Weil die Nachfrage nach IPS-Getreide sich positiv entwickelt, gibt es für die Produzenten eine gute Kunde. Für die kommenden Kampagne dürfte gemäss IP-Suisse die Flächenrestriktion deshalb aufgehoben werden.

Gefragt ist auch IP-Suisse-Raps. Die Getreidekommission hat deshalb bereits beschlossen, die IP-Suisse-Prämie für Raps auf die Ernte 2020 und 2021 auf 10.00 Fr. /100 kg zu erhöhen. 

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