Freitag, 5. März 2021
07.05.2016 08:42
Fleisch

Mehr Rinder und Ochsen, weniger Muni

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Fleisch aus Weidemast wie Natura-Beef oder Weide-Beef ist gefragt. Das zeigt sich auch in den Schlachtzahlen.

m Jahr 2015 wurden mehr Ochsen (+5,8%) und Rinder (+1,5%) als im Vorjahr geschlachtet. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort. Grund dafür ist die immer beliebtere Weidemast, bei der aufgrund der weniger intensiven Fütterung Rinder und Ochsen statt Muni gehalten werden, um die nötige Schlachtkörperqualität zu erreichen.

Die Schlachtungen von Stieren nahmen gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent ab. Insgesamt blieben die Bankviehschlachtungen insgesamt recht stabil, wie die Märzausgabe von «Agristat», der Publikation des Schweizer Bauernverbandes (SBV), zeigt. Diese zeigt auch, dass die Schlachtgewichte sowohl beim Bankvieh wie auch bei den Kälbern und den Kühen letztes Jahr  deutlich höher lagen als 2014.

Doch konnten auch die höheren Gewichte von Schlachtkälbern und -kühen den Rückgang der Schlachtzahlen in diesen Kategorien nicht kompensieren. So nahmen die Kälberschlachtungen aufgrund des sinkenden Milchviehbestands  um 6 Prozent ab. Die inländischen Kuhschlachtungen nahmen um 2,8 Prozent ab. Auch Schafe und Pferde gelangten aufgrund kleinerer Bestände weniger zur Schlachtung.

Die Schlachtungen ausländischer Tiere sind gemäss SBV mit weniger als 0,5 Prozent aller Rindviehschlachtungen unbedeutend und blieben praktisch stabil.

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