Mittwoch, 2. Dezember 2020
31.01.2020 06:33
Pilze

Preissenkung verärgert Produzenten

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Zwar konnten die Schweizer Pilzproduzenten im vergangenen Jahr den Absatz bei den Edelpilzen steigern. Sauer stösst den Produzenten aber die Preissenkung der Migros auf.

Der Champignons-Markt ist 2019 leicht gewachsen. Schweizer Pilzproduzenten haben 7‘130 Tonnen Champignons verkauft. Damit blieb gemäss einer Mitteilung des Verbandes Schweizer Pilzproduzenten (VSP) der Absatz aber erstmals stabil. Der Absatz von ausländischen Champignons hat damit zugenommen. 

Bei den Schweizer Pilzen gab es eine Verschiebung: So wurden mehr Bio Champignons verkauft, währenddessen der Absatz bei den konventionellen Champignons rückläufig war. Erfreulich lief der Absatz bei den Edelpilzen. Hier konnten die Schweizer Produzenten den Absatz um 13 Prozent auf 385 Tonnen steigern. Zulegen konnten die Austern- und Kräuterseitlinge, Shiitake blieben im Absatz zum Vorjahr konstant.

Wenig erfreut ist der Verband über die Migros. Die Detailhändlerin senkte Ende August den Preis. «Einerseits hat die Preissenkung bis jetzt keine wirksame Absatzsteigerung bewirkt, andererseits setzte es den Produzentenpreis unnötig unter Druck», lässt sich VSP-Sekretär Fritz Burkhalter in der Mitteilung zitieren.

Dieselbe Menge zu einem tieferen Preis vermindere die Marge. Dies könne für die Produzenten nicht aufgehen, kritisiert der Verband. «Seitens des VSP werden partnerschaftliche, absatzsteigernde Lösungen angestrebt, um die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Produktion zu sichern», heisst es weiter.

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