Sonntag, 18. April 2021
25.02.2021 14:50
Snacks

Zweifel-Chips erzielt erneut Umsatzrekord

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Von: awp/blu

Die Lust nach Chips und Snacks der Firma Zweifel Pomy-Chips ist Herr und Frau Schweizer 2020 trotz Corona-Pandemie nicht vergangen. Nach den guten Ergebnissen der Vorjahre erzielte das Familienunternehmen 2020 einen Rekordumsatz.

Konkret stiegen die Verkäufe der Snacks gegenüber dem Vorjahr um rund 9 Prozent auf 262,6 Millionen Franken, wie die Firma am Donnerstag mitteilte. Das ist der dritte Rekordumsatz in Serie, 2018 lag der Umsatz noch bei 228 Mio. Fr.

2020 war allerdings eine Verlagerung der Verkäufe zu beobachten. Statt in der Gastronomie und an Anlässen hätten die Kunden sich ihre Pommes Chips zu Hause gegönnt.

Ein Zweifel an der Firmenspitze

Für Zweifel sei das Jahr 2020 allerdings auch ein trauriges Jahr gewesen. Denn im November verschied der langjährige Firmenpatron Hans-Heinrich Zweifel. Immerhin stehe aber mit Christoph Zweifel seit Juni 2020 erstmals seit 29 Jahren wieder ein echter Zweifel-Spross an der Spitze der Firma.

Der 51-jährige übernahm den Posten des CEO von Roger Harlacher, der im Verwaltungsrat Einsitz nahm. Als Nachfolge von Zweifel für seine vorherige Position als Marketing-Leiter habe man Serge Doutaz gewinnen können, heisst es weiter.

40 Millionen investiert

Mit dem Ausbau des Produktionsstandorts Spreitenbach legte das Familienunternehmen den Grundstein für eine langfristig ausgerichtete Produktion in der Schweiz. Für über 40 Mio. Fr.  wurde in den vergangenen Monaten ausgebaut und modernisiert, Büroräumlichkeiten erneuert und ein neues Besucherzentrum realisiert.

Die Firma Zweifel Pomy-Chips ist gemäss den Angaben im Communiqué weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz. 2020 beschäftigte das Unternehmen 401 Mitarbeitende, das sind 14 mehr als ein Jahr zuvor.

Zweifel setzt auf Rohstoffe aus der Schweiz. Seit 2018 werden die Chips mit Schweizer Rapsöl gebacken. Die Anbaugebiete des HOLL-Raps erstrecken sich vom Genfersee über den Jura bis zum Bodensee. Die Kartoffeln für die Chips stammen im Durchschnitt zu 95 Prozent aus der Schweiz. Die Namen der 300 Produzenten werden auf den Packungen aufgedruckt. Das Salz für die Produkte stammen aus der Saline in Bex VD.

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