Freitag, 22. Januar 2021
27.01.2017 09:38
Zuckerrüben

400 ha IP-Suisse-Zuckerrüben

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Von: blu/big

Zucker ist Zucker und problemlos austauschbar. Das soll sich mit der Lancierung von IP-Suisse-Zucker ändern. Der Schweizerische Verband der Zuckerrübenpflanzer (SVZ), die Schweizer Zucker AG (SZU) und die IP-Suisse starten in diesem Jahr mit einem Versuch.

«Gemeinsames Ziel ist es, einen substantiellen Anteil des Bedarfes an Zucker unter dem nachhaltigen IP-Suisse Label zu vermarkten und den Anbau schrittweise zu erhöhen», heisst es in einem Communiqué von Freitag.

In diesem Jahr ist eine Versuchsmenge von 5000 Tonnen Zucker geplant. Dazu werden rund 32’000 Tonnen Zuckerrüben benötigt. Diese Menge entspricht einer Fläche von 400 ha oder rund 100 Produzenten. Die Prämie wurde auf 40 Fr./t vereinbart. Zum Vergleich: In der Schweiz wurden 2016 auf einer Fläche von knapp 20’000 ha Rüben angebaut. Die 5’220 Produzenten haben rund 1,66 Mio. Tonnen Zuckerrüben abgeliefert.

Die Flächen werden nach Eingang der Anmeldung verteilt, sämtliche Rüben-Produzenten werden in diesen Tagen informiert. Die Projektverantwortlichen sind überzeugt, dass der Zeitpunkt für die Einführung von IP-Suisse Zucker ideal ist. «Dies wird den Schweizer Zucker stärken», sind sie sich sicher.

Die Anbaurichtlinien für die Label-Rüben beinhalten folgendes:

Erfüllung der IPS-Biodiversitätspunkte

– Auf mindestens 10 Aren muss entweder ein Blühstreifen für Bestäuber und andere Nützlinge (Bienenweide), eine Buntbrache, eine Rotationsbrache oder ein Ackersaum angelegt werden.
– Die Unkrautbekämpfung erfolgt nach Möglichkeit mechanisch. Herbizide mit dem Wirkstoff Chloridazon sind verboten. Alle anderen Herbizide sind erlaubt.
– Nur eine Fungizidbehandlung erlaubt.
– Insektizide sind nur in Form einer Saatgutbeizung erlaubt. 

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