Mittwoch, 2. Dezember 2020
30.10.2020 15:54
Ackerbau

D: Faserhanf auf 5362 Hektaren

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: sum

Laut der deutschen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit Nutzhanfanbau in den vergangenen sechs Jahren nahezu versiebenfacht.

Sie liegt derzeit bei 691 Betrieben. Sie bauen auf 5362 Hektaren Faserhanf an. Ein Rekord, zumal die Anbaufläche nach dem Wegfall der EU-Beihilfen zwischenzeitlich deutlich gesunken war.

Hanf sei als nachwachsender Rohstoff vielfältig einsetzbar – in der Papier- oder Textilproduktion, als Bau- und Dämmmaterial oder als Einstreu für Nutztiere. Hinzu kommt laut der BLE, dass der Anbau von Nutzhanf gut für die Böden ist und die Fruchtfolge bereichert. Nutzhanf hat einen hohen Vorfruchtwert: Mit seinen Pfahlwurzeln holt er Wasser aus tiefen Bodenschichten, ist weitestgehend anspruchslos, robust und unterdrückt Beikraut hervorragend. Krankheiten und Schädlinge sind nur selten ein Problem.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE