16.08.2020 07:06
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE/mge
Polen
Deutlich bessere Getreideernte
Die Getreideflächen im Süden Polens sind weitgehend abgeerntet. Trotz widriger Wetterbedingungen, liegt die Getreideerntemenge deutlich über der Menge vom Vorjahr.

In Polen zeichnet sich trotz regional erneut ungünstiger Witterungsbedingungen eine deutlich bessere Getreideernte als im vergangenen Jahr ab. Nach einer ersten Schätzung der Nationalen Statistikbehörde (CSO) dürfte das Getreideaufkommen 2020 bei 27,9 Mio t liegen. Das wären 11 % mehr als im vorigen Jahr, das wie schon 2018 von einer langanhaltenden Trockenheit geprägt war.

Die Erträge über alle Getreidearten hinweg schätzt die Behörde im Schnitt auf 38,6 dt/ha, was einem Plus von 11 % zum Vorjahresergebnis entsprechen würde. Die regionalen Ertragsunterschiede sollen aber je nach Wasserversorgung auch in diesem Jahr vergleichsweise groß sein. Hinzu kommen zahlreiche Unwetter, die in den vergangenen Wochen vor allem in der südlichen Landeshälfte mit Hagel und Überflutungen für beachtliche Schäden bei den Feldkulturen gesorgt hatten, bis hin zu Totalverlusten.

Wie das Statistikamt berichtete, sind die Druscharbeiten schon weit vorangeschritten. Größtenteils abgeerntet seien die Flächen im Süden und Westen des Landes. Allenfalls im Norden und in den Übergangslagen der südlichen Gebirgsregionen warteten noch größere Bestände auf die Ernte.

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