Dienstag, 15. Juni 2021
10.05.2021 08:48
Frankreich

F: Beihilfen für Eiweisspflanzen verdoppelt

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: AgE

Die französische Regierung weitet die Unterstützung für den Anbau von Eiweisspflanzen aus. Wie das Agrarministerium vergangene Woche mitteilte, werden aufgrund der hohen Nachfrage für Investitionsbeihilfen noch einmal 20 Mio. Euro (21,9 Mio. Fr.) aus dem Konjunkturprogramm «France Relance» bereitgestellt. 

Gefördert würden vorrangig die Produktion von Ölsaaten und Futterleguminosen. Zudem werde ein Teil der Gelder für zunächst abschlägig beschiedene Anträge aus der ersten Förderrunde aufgewendet. Dem Ministerium zufolge wird ausserdem in Erwägung gezogen, die Fördergelder in der zweiten Jahreshälfte ein weiteres Mal aufzustocken.

Ressortchef Julien Denormandie erklärte, die Erzeuger bei ihren Investitionen zu unterstützen, sei eine Priorität des Konjunkturprogramms. Pflanzliche Proteine seien ein wichtiger Baustein der Ernährungssouveränität. Der Proteinplan der französischen Regierung sieht vor, die Anbaufläche von Eiweisspflanzen bis 2030 auf etwa 2 Mio. ha oder 8 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu verdoppeln.

Aus dem Konjunkturprogramm werden dafür nach derzeitigem Stand mehr als 120 Mio. Euro (131,5 Mio. Fr.) bereitgestellt. Ziel ist es nach Angaben des Ministeriums, die Abhängigkeit von Proteinimporten und insbesondere Soja zu verringern und mehr heimische Futtermittel sowie Hülsenfrüchte für den menschlichen
Verzehr zu erzeugen.

Die erste Auflage der Investitionsbeihilfen zur Förderung des Eiweisspflanzenanbaus in Höhe von 20 Mio. Euro war stark nachgefragt und um das Dreifache überzeichnet worden.

Mehr zum Thema
Pflanzen

Um das Fressverhalten der Blattläuse im Detail zu beobachten, wurde ein Faden, der mit Aufzeichnungsgeräten verbunden ist, auf den Rücken geklebt. (Hans Smid) Forscher der niederländischen Universität Wageningen haben festgestellt,…

Pflanzen

Die Forscherinnen und Forscher erhalten Stipendien zwischen 5500 und 16 400 Franken.  - pixapay.com Die Bayer AG fördert in diesem Jahr im Rahmen ihres „Grants4Ag-Programms“ insgesamt 24 Forschungsvorhaben, darunter Projekte…

Pflanzen

Die Emme entspringt im Gebiet zwischen Hohgant und Augstmatthorn im Kanton Bern direkt an der Grenze zum Kanton Luzern. Sie hat eine Länge von 82 km. - zvg Eine Eawag-Forscherin…

Pflanzen

Von den rund dreissig Zürcher Mohnsamen gehörte demnach jeweils die Hälfte eine Wildform und die andere Hälfte zu einer domestizierten Variante.  - St. Gallische Saatzucht Forschende der Uni Basel und…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE