24.08.2017 06:37
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Indien
Gentechnik für indische Bauern
Die Getreideerträge in Indien sind verglichen mit deren ihrer Nachbarn relativ klein. Nun schlägt ein US-Funktionär vor, dass Gentechnik eingesetzt werden soll, um die Produktion und den Umsatz für die indischen Bauern zu steigern.

Verglichen mit seinen Nachbarländern konnte Indien nicht Schritt mit den neusten technischen Entwicklungen in der Landwirtschaft halten. Während die Weizenproduktion in Indien bei 3 Tonnen pro Hektar liegt, liegt sie in China bei 5 Tonnen pro Hektar, dies berichtet die Zeitschrift Business Standard. Bei der gesamten Getreideerntemenge zeigten sich noch grössere Unterschiede. In Indien wurden 1,7 Tonnen pro Hektar geerntet, während es in China 6 Tonnen, in Indonesien und den Philippinen 3 Tonnen und in den USA gar 10 Tonnen pro Hektar sind.

Es sei wichtig, dass die Produktivität stets mit der Hilfe von Innovationen gesteigert werden könne, so ein US-Funktionär laut einem Bericht der Zeitschrift Business Standard. Es müsse ein Bewusstsein dafür vorhanden sein, dass das bäuerliche Einkommen von einem gut funktionierenden Markt abhänge. Indische Forscher hätten bereits gentechnisch verändertes Getreide angebaut, jedoch nie in Indien, sondern im Nachbarland Bangladesch. Nun profitiere Bangladesch von dieser Entwicklung während Indien immer noch hinterherhinke.

Für die USA ist Indien momentan der 18.wichtigste Importeur. Doch das Land verfüge noch über weitaus mehr Potential, ist sich der US-Funktionär sicher. Die Produktionskosten in Indien seien relativ hoch. Hier könne man mit der Hilfe von neuen Technologien sicherlich noch an Effizienz und Produktivität zulegen.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE