3.12.2017 15:42
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Rumänien
Support für Getreideexport gefordert
Eine intensivere Förderung des Getreideexports hat der Präsident der Vereinigung des Agrarhandels Rumäniens (ARCPA), Vasile Varvaroi, von der Regierung in Bukarest und den zuständigen staatlichen Behörden gefordert. Notwendig sei es, die Getreideproduktion auszubauen und so das Ausfuhrpotential zu vergrössern, erklärte Varvaroi vergangene Woche in der rumänischen Hauptstadt.

Ausserdem verlangte der Verbandspräsident eine nachhaltige Verbesserung der heimischen Export- und Logistikstruktur und eine stärkere Unterstützung des Getreidehandels bei der Suche und Erschliessung neuer Exportmärkte, beispielsweise in Indonesien und Südkorea.

Der Agrarhandelsverband monierte, dass die Transport- und Logistikkette von den Getreideproduzenten bis zum Exporthafen Constanta am Schwarzen Meer und zu den Donauhäfen mit hohen Kosten verbunden sei. Das schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Exporteure gegenüber dem Ausland.

Export noch mehr steigern

Hier sollten die Kosten deutlich gesenkt werden. Hinzu komme, dass die Getreidetransporte auf der Schiene viel zu langsam erfolgten. Nach Angaben des AgroFinanciarPortal hat Rumänien seine Exporte an Getreide und Ölsaaten mittlerweile auf jährlich rund 12,6 Mio t gesteigert.

Im laufenden Wirtschaftsjahr 2017/18 dürften diese Ausfuhren Erlöse in Höhe von umgerechnet 3,2 Mrd Euro einbringen. Das Finanzportal schätzt das rumänische Produktionspotential an Getreide mittelfristig auf gut 31 Mio t. Im Jahr 2016 hatten die Landwirte insgesamt 20,89 Mio t geerntet.

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