21.06.2017 17:31
Quelle: schweizerbauer.ch - ber
Kartoffeln
Trockenheit bedingt Vorsorge beim Ernten
Die anhaltende Hitze bremst das Wachstum der Kulturen und vielerorts muss bewässert werden. Qualitativ sind die Frühkartoffeln gut bis sehr gut und die Abverkäufe sind zufriedenstellend.

Die Umstellungsphase von Importware auf neuerntige Schweizer Kartoffeln ist bei den festkochenden Kartoffeln mehrheitlich erfolgt, schreibt swisspatat in einer Medienmitteilung. Momentan sind die Abverkäufe bei erfreulicher Qualität im normalen Bereich.

Flächen, auf welchen das Kraut in der aktuellen Woche vernichtet wurde, werden schalenfest in den Verkauf kommen. Bei den mehligkochenden wird die Umstellung auf neuerntige Schweizer Ware ab Mitte Juli erwartet. Die aktuelle Trockenheit erschwert die Ernte.

Ausreichend wässern

Um Schlagschäden vorzubeugen und die zarte Schale zu schonen, müssen die ausgetrockneten Böden vor dem Graben zwangsläufig bewässert werden. Damit die Qualität am Verkaufspunkt weiterhin gewährleistet werden kann, werden die Produzenten aufgerufen, nur in Absprache mit dem Abnehmer gemäss Anbauvereinbarung zu graben. Die Mengenerhebung durch die die SZG ist beendet. Die Kartoffelbranche bedankt sich bei allen, die ihren Beitrag dazu geleistet haben.

Der festgelegte Produzentenrichtpreispreis gilt ab sofort bis zur nächsten Telefonkonferenz vom 05. Juli 2017.

Frühkartoffeln Fr. 95.15 / 100 kg inkl. MwSt. 

Qualität vorwiegend schalenfest, Kaliber 30 – 60 mm 

Bei den Bio-Frühkartoffeln gelten bis zur Telefonkonferenz vom 05. Juli 2017 folgende Bestimmungen: 

Bio-Frühkartoffeln Fr. 170.15 / 100 kg inkl. MwSt. 

Qualität vorwiegend schalenfest, Kaliber 30 – 60 mm 

Bio festkochende Sorten (grüne Linie): Fr. 180.15 / 100 kg, inkl. MwSt. 

Qualität schalenfest, Kaliber 30 – 60 mm

Weitere Informationen sind unter der Nummer 031 385 36 59 erhältlich.


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