14.08.2018 15:24
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/sda
Getreide
Wegen Dürre: Tiefere Getreideernte
Die Weizen-, Gersten- und Rapsernte dürfte dieses Jahr wegen der ausserordentlichen Trockenheit im Juli und August deutlich tiefer ausfallen als im Vorjahr. Zu diesem Schluss kommt eine Schätzung der Branchenorganisation Swiss Granum.

Die diesjährige Ernte startete früh und ist massgeblich durch die ausserordentliche Trockenheit im Juli und August beeinflusst worden, schreibt Swiss Granum. Regional ist der Brotweizen zudem unterschiedlich von Mykotoxinbefall betroffen. Die Erntemenge wird zischen 370‘000 bis 390‘000 t geschätzt. Rund 360‘000 bis 380‘000 t können als backfähiger Brotweizen (exkl. Dinkel und Roggen) bezeichnet werden. 2017 fiel die Ernte mit 412'000 Tonnen wesentlich höher aus.

Bei der Gerste geht die Branchenorganisation davon aus, dass die Erträge im Vergleich zu 2017 um 14 Prozent auf 180'000 Tonnen zurückgehen. Das schreibt Swiss Granum in einer Mitteilung vom Dienstag. Geringer als erwartet wird auch die Ernte beim Raps ausfallen - trotz grösserer Anbaufläche. Auf Basis der Hochrechnung wird die inländische Rapsproduktion aktuell auf rund 74‘000 bis 76‘000 Tonnen geschätzt.

Swiss Granum, die Branchenorganisation Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, hat Anfang August gestützt auf Rückmeldungen von 29 Sammelstellen eine erste Einschätzung der Erntesituation 2018 für Gerste, Brotweizen und Raps vorgenommen. Diese Sammelstellen bilden zusammen 35% des Schweizer Marktes für Gerste, 50% für Weizen und 55% für Raps ab.

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