Freitag, 30. September 2022
09.08.2022 08:36
Frankreich

F: Körnermaisernte dürfte deutlich kleiner

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Von: AgE

In Frankreich wird die diesjährige Körnermaisernte voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen als 2021. Das geht aus den Schätzungen hervor, die der Statistische Dienst beim Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) veröffentlicht hat. 

Einschliesslich Saatmais erwarten die Statistiker für die Ernte 2022 ein Aufkommen von insgesamt rund 12,66 Mio t Körnermais. Das wären 18,5 % weniger als im Vorjahr.

Massgeblich dafür sind neben der von 1,55 Mio ha auf 1,46 Mio ha verkleinerten Anbaufläche die voraussichtlich im Durchschnitt um 13,5 dt auf 86,7 dt/ha zurückgehenden Erträge.

Gute Rapsernte erwartet

Nochmals nach oben korrigiert hat Agreste die Schätzung für die Winterrapsproduktion. Zum Stand 1. August wird von einer Gesamtmenge von 4,34 Mio t Winterraps ausgegangen. Das wären 31,6 % mehr als 2021 und 6,5 % mehr als im langjährigen Mittel.

Die betreffende Anbaufläche war von 979’000 ha auf 1,21 Mio ha ausgedehnt worden. Ausserdem sind die Erträge im Landesmittel um 2,0 dt auf 35,7 dt/ha gestiegen. Im Juli waren die Statistiker noch von deutlich weniger Winterraps, nämlich 3,97 Mio t, ausgegangen.

Mehr Getreide erwartet

Optimistischer als zuvor wird auch die Weizenernte beurteilt. Für Weichweizen wird die Produktion jetzt auf 33,87 Mio t veranschlagt. Das wären zwar noch 4,4 % weniger als im Vorjahr. Im Juli war aber lediglich mit 32,90 Mio t gerechnet worden.

Keine grösseren Veränderungen gab es hinsichtlich des Aufkommens an Hartweizen und Gerste. Agreste geht nach derzeitigem Stand von 1,36 Mio t Hartweizen und 11,39 Mio t Gerste aus, darunter 8,42 Mio t Wintergerste.

Insgesamt dürfte die französische Getreideproduktion 2022 laut dem Statistischen Dienst gut 62,5 Mio t erreichen, womit das Vorjahresergebnis um 7,6 % unterschritten würde. 

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