Montag, 27. Juni 2022
25.03.2021 12:17
Atmosphäre

CO2-Konzentration auf Rekordhoch

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Von: sda

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist trotz der Coronavirus-Pandemie weiter gestiegen. Die sogenannte Keeling-Kurve erreichte heuer im März ein neues Rekordniveau.

Das kalifornische Forschungszentrum Scripps Institution of Oceanography, das seit 1958 auf Hawaii die CO2-Konzentration in der Luft erfasst, misst aktuell einen Wert von über 418 ppm (parts per million). Das ist Wissenschaftern zufolge der höchste Stand seit Millionen von Jahren.

Sorgen macht Anstieg

Die Keeling-Kurve gilt als wichtigster Umweltdatensatz des 20. Jahrhunderts. Sie unterliegt aufgrund des Vegetationszyklus einer saisonalen Schwankung und erreicht im Mai die jährlichen Höchstwerte. Sorgen macht Klimaforschern aber der Anstieg von Jahr zu Jahr. 2020 lag die CO2-Konzentration im März bei 415 und stieg bis Mai 2020 auf 418. Heuer wurde der Wert von 418 bereits im März überschritten und könnte bei Mai auf 420 ppm steigen.

Seit 1958 messen US-Wissenschafter die CO2-Konzentration in der Luft von der Station Mauna Loa auf Hawaii aus. Es ist die älteste Kohlendioxid-Messstation der Welt. Als die Untersuchungen dort begannen, lag der CO2-Wert noch bei 317 ppm.

Erderwärmung

Charles David Keeling gilt mit seinen messtechnischen Belegen als Entdecker des Treibhausgas-Effektes. Die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre sorgt dafür, dass sich die Erde zunehmend erwärmt. Neben Kohlendioxid gibt es weitere Treibhausgase wie Methan.

Im Pariser Klimaschutzabkommen war 2016 vereinbart worden, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad, mindestens aber auf weniger als 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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5 Responses

  1. Nochmals:
    1. selbst 800 ppm CO2 wäre kein Problem, wäre sogar gut fürs Pflanzenwachstum (C3-Pflanzen wachsen bis 40% besser).
    2. CO2 vermag das Klima nicht wirklich zu ändern, dazu ist es zu unbedeutend.
    3. 2 Grad mehr im Vergleich zu 1850 ist kein Unglück, es ist sogar ein Segen. Denn 1850 war die „kleine Eiszeit“, eine arme, unproduktive Zeit. Je wärmer, desto produktiver. Zu sehen auch an dem Grünflächenzuwachs: 500 mal die Fläche der Schweiz seit den 80-er Jahren.

  2. Zu Keeling: „Callendar und Keeling, die Begründer der modernen Treibhaushypothese,
    recycelten Arrhenius’ ,,Diskussion von Gestern und Vorgestern“, indem sie den Fehler der
    Vergangenheit wiederholten und neue Fehler hinzufügten.“ aus: Falsifizierung der atmosphärischen CO2 -Treibhauseffekte im Rahmen der Physik, Gerhard Gerlich und Ralf D. Tscheuschner, 2015.

  3. Die warmen Jahre sind die guten Jahre ! Die kalten kommen schneller als uns lieb ist. Man sollte die Weltuntergangspropheten für ihre Prognosen zur Rechenschaft ziehen können. Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern …, ( Zitat K. Adenauer) wird es einstmals heissen, und überhaupt, was will man diesen Leuten schon wegnehmen ? Sie sähen nicht, sie ernten nicht ; aber immer grosse Klappe !

    1. Oha, „schlauer Bauer“ passt bei diesen Kommentaren hier wohl nicht so. Aber es ist doch schön, dass unsere Landwirte auch die besseren Forscher sind. Multifunktional, sozusagen.

      Immerhin – da haben wir tatsächlich im 2021 noch Klimaleugner gefunden. Vielleicht sollten sie einen alternativen Klimareport schreiben?

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