19.11.2018 08:38
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Forschung
FiBL professionalisiert Ökozertifizierer
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) hat sein Internetangebot für Ökoexporteure und -händler ausgebaut sowie Biozertifizierungsstellen in Albanien, Mazedonien, Indien und der Ukraine auf künftige Herausforderungen vorbereitet.

Wie das Institut vergangene Woche resümierte, wurde das zugrundeliegende vierjährige Projekt im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft sehr erfolgreich abgeschlossen.

Dabei seien 300 Mitarbeiter von insgesamt acht Biozertifizierungsstellen in den vier Schwellenländern intensiv geschult worden. Dazu habe auch die Beratung zum Aufbau strategischer Partnerschaften zwischen internationalen und kleinen lokalen Biozertifizierungsstellen in Schwellenländern und zur Einrichtung von Kontrollstellennetzwerken gehört.

Laut Projektleiterin Beate Huber können in diesen Netzwerken sehr wichtige Erfahrungen ausgetauscht werden, beispielsweise über das Vorgehen beim Fund von Rückständen problematischer Stoffe sowie über risikobasierte Kontrollen zur Aufklärung von möglichen Betrugsfällen. Darüber hinaus habe das Projekt Massnahmen unterstützt, um den Export von Bioprodukten zu fördern und die Integrität der gehandelten Ware zu sichern.

Auf der Internetseite www.organicexport.info könnten Exporteure nun alle wichtigen Informationen zu Importbestimmungen in zahlreichen Zielländern abrufen. Außerdem könnten Händler jetzt auf der Zertifikate-Datenbank www.bioc.info tagesaktuell einsehen, ob eine angebotene Ware ein gültiges Zertifikat besitze. Nach Angaben von FiBL-Projektmitarbeiter Toralf Richter leisten diese Tools einen grossen Beitrag zu mehr Transparenz und Sicherheit im Biomarkt.

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