25.09.2019 09:23
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Forschung
Tropentag: Über 800 Forschende
Lücken schliessen und Fallen beseitigen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement. Agrarforschende, die sich mit ländlicher Entwicklung in Transformations- und Entwicklungsländer beschäftigen, diskutierten am Tropentag in Kassel (DE).

Die globalen Phenomena Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Klimawandel werden in Zukunft den Druck auf natürliche Ressourcen erhöhen. Die Wissenschaft bietet bereits nachhaltige Lösungen, trotzdem bleiben Lücken zu schliessen - besonders in der Bildung, der Geschlechtergleichstellung, aber auch die Lücke zwischen potentiellen und tatsächlich erreichten Erntemengen.Hindernisse wie die Vernachlässigung relevanter Stakeholder oder unvollständige Risikobeurteilung sollen vermehrt identifiziert und vermieden werden.

Am Tropentag, der jährlichen interdisziplinären Konferenz zur Forschung in tropischer und subtropischer Landwirtschaft, trafen sich rund 800 Studierende, Wissenschaftler, Berater, Entscheidungsträger, Praktiker und Politiker. Plenumsdiskussionen, thematische Sitzungen, Workshops und Präsentationen neuer Forschungsergebnisse standen im Zentrum des Kongresses.

Wissenschaft verständlich machen

In ihrer Keynote-Speech appellierte Dr. Immaculate Maina, Ministerin für Tierhaltung und Fischerei im kenianischen County Nakuru, an die Wissenschaft, Forschungsergebnisse in verständlicher Sprache an Regierungsverantwortliche zu bringen. So könne die Lücke zwischen Wissenschaft und Politik geschlossen werden.

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