Samstag, 23. Januar 2021
17.07.2015 12:28
Forschung

Zuckerrübenschnitzel effizienter nutzen

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Von: AgE

Die Universität Wageningen und der niederländische genossenschaftliche Agrarkonzern Cosun haben Anfang Juli gemeinsam mit zehn weiteren Unternehmen in den Niederlanden und anderen EU-Ländern das Forschungsprojekt „Pulp2Value“ gestartet, um die Verwertung von Zuckerrübenschnitzeln mit Hilfe von Bioraffineriekonzepten und Konversionstechnologie zu verbessern.

Wie die Universität am Dienstag vergangener Woche mitteilte,wird das Vorhaben von der EU mit 6 Mio. Euro unterstützt. Im Fokus stehen unter anderem eine erhöhte Ausbeute bei der Energieerzeugung und die Nutzung als Bestandteil von Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten, Farben, Schutzbelägen, Verbundwerkstoffen und Plastik.

Das Ende des EU-Zuckerquotenregimes im Oktober 2017 eröffne neue Möglichkeiten der Nutzung des Rohstoffs in Chemikalien und Materialien, betonte die Universität. Schon jetzt fielen in der EUetwa 20 Mio. t Zuckerrübenschnitzel pro Jahr als Nebenprodukte der Zuckererzeugung an. Modellrechnungen hätten ergeben, dass das Zuckerrübenareal in der EU auch wegen des günstigen Anbauklimas in Nordwesteuropa um 10% ausgedehnt werden könnte. In der Folge könnte die Gemeinschaft vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur von Zucker werden.

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