Donnerstag, 8. Dezember 2022
13.08.2013 19:40
Fütterung

Die neue Futtermitteldatenbank

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Von: blu

Raufutterwerte aus der Dürrfutter-Enquête gezielt von einer bestimmten Region und Höhenstufe in der Schweiz abrufen – dies und noch viel mehr bietet die neue Futtermitteldatenbank von Agroscope.

Daneben können wie bisher Mittelwerte von Nährstoffen und Nährwerten zu über 600 Einzel- und Raufuttermitteln von Wiederkäuern, Schweinen, Pferden und Geflügel abgefragt werden, schreibt Agroscope am Dienstag in einer Mitteilung. Abrufbar ist die Datenbank unter der Web-Adresse www.feed-alp.admin.ch

Neu sind Einzelwert-Abfragen, die mit weiteren Einflussgrössen wie beispielsweise der Region, der Höhenstufe und dem Jahr verknüpft werden können, möglich. Dies erlaube eine gezieltere Abfrage von Futterdaten als bisher, heisst es weiter. So werden die Resultate auf einer Google-Map angezeigt sowie grafisch und tabellarisch dargestellt.

Gratis Bildschirm-Abfrage

Das Abfragen von Mittelwerten und der Dürrfutter-Enquête sind für die Benutzenden frei zugänglich. Auch kostenlos ist der Zugang zum Futtermittelkatalog E-Feed (ist verlinkt), der von der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (Hafl) in Zollikofen betrieben wird.

Hier gehts zur Datenbank

Kostenpflichtig und passwortgeschützt hingegen ist der Export von Futterdaten sowie eine erweiterte Einzelwert-Abfrage. Als praktisch erweise sich das Anlegen von eigenen Abfrageprofilen als Favoriten, hält die Agroscope fest. Ein Jahres-Abonnement schlägt unverändert mit 150 Franken zu Buche. Inkludiert ist auch der Zugriff auf die Online-Versionen der Fütterungsempfehlungen für Wiederkäuer und Schweine (Grünes und Gelbes Buch) sowie zu verschiedenen Berechnungsprogrammen.

Breite Datenbasis

Dank Partnerschaften mit Futtermittellabors und Futtermittelherstellern, welche regelmässig Futterdaten liefern, kann die Datenbasis kontinuierlich ausgebaut werden. „Da die Futtermitteldatenbank – und vor allem der Teil Einzelwerte – von Grund auf neu aufgebaut wird, sind in den nächsten Monaten laufend neue Futtermittel und Futterwerte zu erwarten“, heisst es weiter.

Diese neue Anwendungsform entstand durch eine Zusammenarbeit der Agroscope mit der Datenbanktechnologie-Gruppe des Institutes für Informatik der Universität Zürich, die im Zuge einees Nationalfondsprojekts realisiert wurde.

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