30.09.2016 10:43
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Uri
Engerlingsbekämpfung entschädigen
Engerlinge sorgen im Kanton Uri für Schäden Wiesen. Der Betrag für die Bekämpfung wurde aus dem Budget 2016 gestrichen. Landrat Alois Arnold-Fassbind (SVP) fordert in einem Vorstoss, dass der Kanton diese Beträge wiedereinführt, berichtet die «Urner Zeitung».

Die Engerlinge sorgen im Kanton Uri in der Landwirtschaft immer wieder für Schäden. Die gefrässigen Tiere fressen Graswurzeln ab. Das führe dazu, dass solche Flächen schlecht oder gar nicht mehr mit der Maschine bewirtschaftet werden könnten, da Abrutschgefahr bestünde, so der Urner Landrat.

Auch eine Beweidung ist nicht mehr möglich, heisst es im Vorstoss von Arnold-Fassbind. Dachse und Vögel, die die Engerlinge als Festschmaus betrachten, würden die Wiesen in Äcker verwandeln. «Die Engerlingsschäden sind in einigen Regionen sehr gross», betont Arnold.

Die Regierung hat die Beträge zur Bekämpfung aus dem Budget 2016 gestrichen. Dies gilt es aus der Sicht des Landrates zu ändern. Die Schäden sollen durch eine eigens geschaffene Kasse übernommen werden. Sein Vorstoss enthält folgende Forderungen:

- Der Regierungsrat stellt einen Geldbetrag für die Engerlingsschäden bereit. 

- Engerlinge sollen wieder mit Einsaaten bekämpft werden. 

- Im Budget 2017 soll ein Betrag in der Höhe wie in den vergangenen Jahren für Engerlingsbekämpfung wiederaufgenommen werden.

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