30.06.2013 08:25
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Mais
Globale Maisversorgung dürfte komfotabel ausfallen
Weltweit insgesamt zeichnet sich für die kommende Saison eine komfortable Versorgung mit Mais ab.Wie die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) vergangene Woche berichtete, könnte das gesamte Maisangebot aus der Ernte 2013 auf der Nordhalbkugel und 2014 auf der Südhalbkugel zwischen 945 und 965 Mio. t liegen.

Im Vergleich zum Vorjahr würde das einer Steigerung um etwa 10% entsprechen. Gleichzeitig rechnen die Experten mit einer Zunahme der globalen Maisnachfrage um rund 6%. Demnach bliebe am Ende des Landwirtschaftsjahres mehr Mais in den Lagern als in diesem Jahr: Die Endbestände könnten auf komfortable 148 Mio. t steigen. Das wären 27 Mio t mehr als 2012/13, so die AMI.

Grössere Erntemengen würden in den USA, in Kanada, in der EU, in China, in der Ukraine und in Südafrika erwartet. Obwohl es scheine, als ob die Witterungsbedingungen in den USA keine herausragenden Erträge möglich machten, dürfte die Erntemenge aufgrund der grösseren Anbaufläche, die nach Schätzungen bei etwa 39 Mio. ha liege, steigen. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) spreche von einer Erntemenge von 359 Mio. t.

Der Internationale Getreiderat (IGC) gehe von 355 Mio. t aus, was 30% mehr wären als im Vorjahr, erklärte die AMI. In der Europäischen Union könnte die diesjährige Maisernte 66,2 Mio t erreichen, 8 Mio. t mehr als 2012. Die Experten gehen laut DMK davon aus, dass die Nachfrage in der EU kaum steigen werde, da sie bereits 2012/13 mit fast 70 Mio. t deutlich über den Ergebnissen
der Vorjahre geblieben sei.

Neben der EU wachse die Bedeutung der Ukraine als Maisproduzent und insbesondere als Maisexporteur. In Europa sei die Ukraine mittlerweile der grösste Maisexporteur. Das dortige Exportpotential könnte nach Angaben der AMI im Wirtschaftsjahr 2013/14 auf 15 Mio. t und mehr steigen.

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