21.08.2018 16:34
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Futtermittel
Interkantonale Futterbörse hilft
Die Trockenheit macht den Schweizer Bauern arg zu schaffen. Mit Futterbörsen können sich die Bauern gegenseitig helfen. So auch die interkantonale Futterbörse in der Ostschweiz.

Die anhaltende Trockenheit in einigen Regionen der Schweiz führt bei Bauern zu Ernteausfällen und Futtermangel. Am 10. August 2018 haben die Bauernverbände in den Kantonen Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen und Glarus eine Futterbörse gestartet. Sie soll die Selbsthilfe und Solidarität unter Landwirten stärken.

Und die Börse weist Erfolge aus. Total wurden bislang über zwei Dutzend Gesuche und Angebote aus verschiedenen Kantonen veröffentlicht. Einige wurden bereits erfüllt, schreibt das Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft am Dienstag in einer Mitteilung. «Ich habe über die Futtermittelbörse in weniger als zwei Tagen einen Käufer für meine 10 t Futterkartoffeln gefunden und bin froh, einem Landwirt ausgeholfen zu haben», lässt sich Landwirt Markus Weber aus Diessenhofen in der Mitteilung zitieren.

Der Bauernverband Schaffhausen betont die Wichtigkeit der Börse. «Als kleiner Kanton sind wir froh, bei diesem kantonsübergreifenden Projekt teilnehmen zu können. Zudem ist es umweltverträglicher, Futter aus einem Nachbarkanton zu kaufen, als es aus dem Ausland zu importieren», sagt Geschäftsführerin Virginia Stoll.

Aufgrund der Trockenheit bleibt die Börse weiter online. Für Mitgliedsbetriebe der teilnehmenden kantonalen Bauernverbände ist das Einstellen eines Angebots respektive Gesuchs kostenlos. Für Nicht-Mitglieder verrechnen wird einen Kostenbeitrag von 20 Franken je Eintrag.

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