5.01.2017 14:37
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/mgt/blu
Mais
Körnermais: Mykotoxin-Belastung tief
Die Mykotoxin-Belastung im Körnermais der Ernte 2016 war eher tief. Das zeigt das Monitoring von Swiss Granum.

Trotz des Nachweises in fast jeder analysierten Körnermaisprobe war das Deoxynivalenol-Belastungsniveau in der Ernte 2016 eher tief, wie Swiss Granum mitteilt. Das Zearalenon- und Fumonisin-Belastungsniveau war ebenfalls tief.

Während des Getreidewachstums kann die Witterung zu Schimmelbildung führen. Die Schimmelpilze produzieren während ihrer Entwicklung verschiedene toxische Substanzen, die sogenannten Mykotoxine. Die in einem nationalen Netzwerk von 19 Sammelstellen entnommenen Proben wurden mittels ELISA-Tests auf das Vorkommen der Mykotoxine Deoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZEA) und Fumonisine (FUM) untersucht.

Das Mykotoxin DON trat in fast jeder analysierten Körnermais-Probe der Ernte 2016 auf. Von gesamthaft 36 analysierten Proben wiesen nur 3% keine DON-Belastung oder eine Belastung unterhalb der Nachweisgrenze (< 0.2 ppm bzw. mg/kg) auf, schreibt Swiss Granum. Jedoch war das Belastungsniveau eher tief.

Die ZEA-Belastung wurde nur analysiert, wenn die Proben einen DON-Gehalt über 0.3 mg/kg aufwiesen. Von gesamthaft 28 analysierten Proben wiesen 96% einen positiven ZEA-Gehalt (> 0.002 ppm bzw. mg/kg) auf. Fumonisine, die vor allem von den Fusarien-Arten F. verticillioides und F. proliferatum gebildet werden und im 2015 vermutlich aufgrund der trockenen und sehr warmen Wetterbedingungen stark auftraten, wurden 2016 in 22% der analysierten Proben nachgewiesen. 

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