23.12.2015 11:39
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Futtermittel
Landwirte um 750‘000 Franken entlastet
Aufgrund der Trockenheit im Sommer kam es besonders beim Mais zu Ertragsminderungen. Um die Landwirte zu entlasten, wurde die Futtermittelbeschaffung im Herbst mit einer ausserordentlichen Reduktion des Grenzschutzes erleichtert. Die Landwirtschaft wurde von Grenzabgaben in der Höhe von 750‘000 Franken befreit.

Der trockene Sommer 2015 führte in der Schweiz bei verschiedenen Kulturen zu Ertragsminderungen. Besonders das Mittelland war davon betroffen. Im Futterbau wurden die Erträge von Mais irreversibel geschmälert. Betroffen waren hiervon Bauern im Juragürtel.

Um den Landwirten zu helfen, hat das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) den betroffenen Landwirten die Futtermittelbeschaffung mit einer ausserordentlichen Reduktion des Grenzschutzes erleichtert. Zwischen dem 15. September und 31. Oktober 2015 wurde die Grenzabgabe auf 2 Fr./100 kg für Maisprodukte zu Futterzwecken (frisch oder siliert) reduziert.

Insgesamt wurden 7‘500 Tonnen Silomais aus Frankreich und Deutschland in die Schweiz eingeführt. Der im Umfang von Fr. 10.- je 100 kg ermässigte Grenzschutz entlastete die Landwirte damit gesamthaft um rund 750‘000 Franken, hält das WBF am Mittwoch in einem Communiqué fest.

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