17.09.2014 08:56
Quelle: schweizerbauer.ch - pd/jgr
Mais
LU: Maiswurzelbohrer entdeckt
Erstmals seit 2011, nach 2009 und 2003, ist der westliche Maiswurzelbohrer im Kanton Luzern wieder aufgetaucht, und zwar in Rothenburg, nahe der Autobahnraststätte Neuenkirch, und in Sempach, Chilchbüel.

Auf der Alpennordseite wurden in der Schweiz 2014 im Kanton Uri einzelne Käfer gefangen, schreibt des Amt für Landwirtschaft und Wald in einer Mitteilung. Gemäss eidgenössischer Pflanzenschutzverordnung gelte  der Maiswurzelbohrer als Quarantäneschädling. Seine Bekämpfung ist in der Schweiz obligatorisch.

Werden Käfer in Fallen gefangen, müssen Massnahmen in der Kernzone (5 km Radius um den Befallsort) und der Sicherheitszone (10 km Radius um den Befallsort) verfügt werden. Im Umkreis von 10 km um den Fangort darf nicht Mais nach Mais angebaut werden. Zusätzlich ist der Transport von Mais aus der Kernzone heraus eingeschränkt.

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