Dienstag, 27. September 2022
17.07.2012 17:39
Gerste

Swiss Granum: Erträge bei Gerstenernte variieren massiv

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Von: blu

Die Gerstenernte ist in Kürze beendet. Gemäss der Branchen-organisation Swiss Granum fallen die Erträge und Hektoliter-gewichte je nach Region und Anbauverfahren sehr unterschiedlich aus. In frühen Regionen ist die Rapsernte bereits beendet oder zur Hälfte abgeschlossen.

Wie die Branchenorganisation Swiss Granum am Dienstag in einem Communiqué mitteilt, ist in den frühen Regionen der Schweiz die Gerstenernte abgeschlossen, in den übrigen Regionen beträgt der Anteil 75 bis 90 Prozent.

Die Hektolitergewichte sind gemäss Swiss Granum schwach bis mässig. Die überwiegende Mehrheit der Sammelstellen meldet Werte zwischen 60 und 66 kg/hl (2011: 66 bis 70 kg/hl). Die Gerstenposten hatten einen tiefen Feuchtigkeitsgehalt von 11 bis 13 Prozent. Nur wenige mussten getrocknet werden.

Frost und Hagel

Gemäss Swiss Granum variieren die Erträge nach Region und Anbauverfahren markant. Diese liegen zwischen 50 und 100 dt/ha. Die von Frost und Hagel geschädigten Parzellen weisen teils nur Erträge von unter 30 dt/ha auf.

Beim Extenso-Anbau werden Werte von 50 bis 65 dt/ha gemeldet, der ÖLN-Anbau weist Erträge zwischen 70 und 90 dt/ha auf. Swiss Granum stuft die Erträge als genügend ein.

Die Gesamternte 2012 wird provisorisch auf 175’000 Tonnen geschätzt. Gegenüber 2011 würde der Ertrag um 4,5 Prozent einbrechen. Man müsse aber die definitiven Mengen abwarten. Die Resultate von Swiss Granum basieren auf den Angaben von 33 Sammelstellen, die einen Marktanteil von rund 30 Prozent an der Schweizer Gesamtmenge haben.

In Genf ist Rapsernte bereits beendet

Auch die Rapsernte hat bereits begonnen. In den frühen Regionen sind zwischen 5 und 50 Prozent der Posten geerntet. In höheren Lagen hat die Rapsernte noch nicht begonnen. Bereits abgeschlossen ist die Rapsernte 2012 in Genf und im Chablais VD.

Auch beim Raps fallen die Erträge je nach Region und Parzelle unterschiedlich aus. Im Durchschnitt dürften sie bei 30 bis 35 dt/ha zu liegen kommen. Der Feuchtigkeitsgehalt liegt zwischen 9 und 11 Prozent.

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