13.08.2018 07:02
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Trockenheit
Wegen Dürre: Futterbörse lanciert
Auch die Bauern im Kanton Ob- und Nidwalden leiden unter der Trockenheit. Die Bauernverbände der beiden Kantone richten zusammen mit der Landi Unterwalden eine Börse für Futter und Futterplätze ein. So können sich die Landwirte gegenseitig schnell und unkompliziert helfen.

Die Trockenheit hat die Schweiz weiterhin im Griff. Für die Bauern geht die trockene Witterung an die Substanz. Für die Tiere fehlt das Futter, der Zukauf verursacht zusätzliche Kosten.

Auch in der Innerschweiz macht die Trockenheit Sorgen. Mit jedem zusätzlichen Tag ohne ausreichende Niederschläge verschärft sich die Situation zusehends. «Kritisch ist die Futterversorgung insbesondere im Tal- und im Sömmerungsgebiet», schreiben die Bauernverbände von Ob- und Nidwalden in einem Communiqué am Sonntag. Zudem stelle das Sicherstellen von genügend Futtervorräten für den Winter eine Herausforderung dar.

Die Verbände rufen zur Solidarität innerhalb der Branche auf. Um den Bauern zu helfen, richten sie zusammen mit der Landi Unterwalden AG eine Futterbörse sowie eine Börse für Futterplätze ein. Bauern, die Raufutter oder Futterplätze anzubieten haben, können sich bei der Landi melden (058 476 56 62). 

Die Angebote werden anschliessend auf der Website www.landiunterwalden.ch unter der Rubrik Landwirtschaft – «Raufutterbörse» beziehungsweise «Futterplätze» – aufgeschaltet. Landwirte, die auf die Angebote zurückgreifen möchten, können sich direkt bei den Anbietern melden. Bei Bedarf bietet die Landi Unterwalden die Logistik zum Selbstkostenpreis an.

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