18.03.2020 06:00
Quelle: schweizerbauer.ch - pd
Baselland
Wer hat die schönsten Wiesen?
Erstmals findet die Baselbieter Wiesenmeisterschaft statt. Das Echo ist gross, 56 Betriebe haben sich für den Wettbewerb angemeldet.

Die erste Baselbieter Wiesenmeisterschaft findet bei den Landwirtinnen und Landwirten des Kantons ein erfreulich gutes Echo. 56 Betriebe haben gesamthaft 88 Flächen angemeldet. Davon befinden sich 67 im Talgebiet und 21 im Berggebiet. Je rund hälftig handle es sich um Magerwiesen und um Blumenwiesen, heisst es in einer Medienmitteilung. 

Die Wiesenmeisterschaft ist ein Wettbewerb, bei dem die artenreichsten und schönsten Wiesen einer Region prämiert werden. Sie machen nicht nur auf die Schönheit und den grossen ökologsicher Wert dieser Wiesen aufmerksam, sie geben den Landwirtinnen und Landwirten, die sich für die Biodiversität einsetzen, auch die entsprechende Anerkennung und Wertschätzung.

Vier Kategorien

Der Wettbewerb umfasst vier Kategorien: Magerwiesen (Trespenwiesen) und Blumenwiesen (Fromentalwiesen) je im Tal- und im Berggebiet. Die Beurteilung der Wiesen erfolgt durch ein Juryteam in den Monaten Mai bis Juli. Das Preisgeld pro Kategorie umfasst 2000 Franken für den ersten, 1000 Franken für den zweiten und 500 Franken für den dritten Platz. Da bei der Wiesenmeisterschaft die Natur im Mittelpunkt steht und es zu keinem direkten Kontakt zwischen den Teilnehmenden kommt, scheint die Durchführung dieser Meisterschaft durch den Corona-Virus zurzeit nicht gefährdet. 

Die Trägerschaft für das regionale Projekt "Baselbieter Wiesenmeisterschaft 2020" bildet der Bauernverband Beider Basel, Baselland Tourismus und Pro Natura Baselland. Die Wiesenmeisterschaft wird in enger Zusammenarbeit mit dem Ebenrain-Zentrum durchgeführt und vom Swisslos-Fonds Baselland und der Fondation Sur-la-Croix finanziell unterstützt. 

Weitere Infos: www.wiesenmeisterschaft.ch


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