Sonntag, 25. September 2022
21.06.2012 08:25
Forschung

Wie man aus Gras Geld macht und die Natur schützt

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: sda/dpa

In einem europaweiten Pilotprojekt haben Forscher der Uni Kassel nach eigenen Angaben aus Gras Geld gemacht und zugleich Naturschutz betrieben. Mit einer leicht zu transport-ierenden Biomasse-Anlage stellen sie aus Grassilage Strom, Wärme und vor allem Pellets als vermarktbaren Brennstoff her.

«Unsere Erwartungen wurden absolut erfüllt», sagte Michael Wachendorf, Leiter des Projekts «Prograss» von der Uni Kassel, als am Mittwoch in Lauterbach die Ergebnisse präsentiert wurden.

Grünschnitt von biologisch wertvollen Wildwiesen und Weiden aus Mittelgebirgslandschaften könne so energetisch genutzt werden, hiess es. Das Prinzip wurde während der mehr als dreijährigen Forschungsphase auch in Estland und Wales erprobt. Ziel des Projekts ist die Erhaltung artenreicher Kulturlandschaften, verbunden mit zusätzlicher Wertschöpfung für die Landwirte.

Mehr zum Thema
Futterbau

Das Rosettenstadium ist der ideale Zeitpunkt für eine chemische Bekämpfung der Blacke. - LIG Bei zu vielen Blacken ist die chemische Bekämpfung laut Strickhof effizienter und im Herbst gut möglich.…

Futterbau

Roland Müller Die offene Ackerfläche nimmt laut Agristat 2022 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent zu.  Die Dinkelfläche nimmt um 1311ha oder 19,7 Prozent zu. Die Haferfläche steigt um 907…

Futterbau

Susanne Meier Trockenheit ist laut dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für Kartoffeln, Zuckerrüben und Braugerste besonders problematisch. Getreide kann zeitweiligen Trockenstress kompensieren.  Aber wenn der Niederschlag zu lange ausbleibt, lohnt…

Futterbau

Die Häcksellänge sollte kontrolliert werden.Adrian Schmid Je trockener der Mais, desto kürzer muss er gehäckselt werden. Sonst ist die Verdichtung nicht gewährleistet. Dürregeschädigter Mais wurde vielerorts schon siliert, und auch…

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE