7.09.2020 09:55
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Pflanzenschutz
33 Pflanzenschutzmittel verboten
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat seit Anfang Jahr 33 gefährliche Pflanzenschutzmittel verboten. Das sind mehr als je zuvor in einem vergleichbaren Zeitrum, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Die Verbote sind eine Folge davon, dass die EU viele Pestizide schon Jahre zuvor aus dem Verkehr gezogen hat. Aber auch der Druck der Öffentlichkeit gegen die flächendeckende Verwendung von Pflanzenschutzmittel wirkt sich aus. Zwar bestreitet das Bundesamt für Landwirtschaft diesen Zusammenhang, gut informierte Fachleute vermuten das aber, schreib die NZZ.

In den vergangenen fünfzehn Jahre wurden gemäss Bundesamt für Landwirtschaft rund 100 Pflanzenschutzmittel erlaubt, rund 180 untersagt. Auffallend ist gemäss NZZ ist, wie viele Pflanzenschutzmittel das Bundesamt in den letzten Monaten verboten hat. 33 sind es seit Anfang Jahr. Das ist mehr als je zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum.

Der «SonntagsBlick» zitiert einen Biobauer mit der Aussage, dass Bauern keine Pestizide einsetzen, sondern mehr tüfteln sollten, was ihr Boden benötige. Ein konventioneller Bauer wies auf die dramatischen Folgen beim Verzicht auf Pflanzenschutzmittel hin: weniger einheimische Lebensmittel, weniger Verarbeitungsbetriebe und eine sinkende Zahl an Arbeitsplätzen.

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