9.10.2016 08:44
Quelle: schweizerbauer.ch - Samuel Krähenbühl
Weinbau
«Gift im Schweizer Wein»
«Gift im Schweizer Wein», titelt «Sonntagsblick». Am stärksten belastet seien Trauben aus den Kantonen Tessin, Graubünden und Schaffhausen. Man geruft sich dabei auf eine aktuelle Studie von Greenpeace.

Die Umweltorganisation nahm Bodenproben in Weinbergen, untersuchte Trauben und Weine in bekannten Schweizer Weinbauregionen: Bündner Herrschaft, Hallau, Bieler Seeland, Genferseeregion, Wallis und Tessin. «Das Resultat ist alarmierend: In allen konventionell hergestellten Weinen fanden sich Rückstände von Pestiziden», so der «Blick». In sieben von acht Weinen zum Beispiel hätten sich Spuren des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat gefunden, der unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Am stärksten seien demnach Weine aus dem Tessin, dem Bündnerland und dem Kanton Schaffhausen. Bei der Untersuchung stiess Greenpeace auf einen Cocktail von insgesamt 33 Pestiziden. Darunter befanden sich Substanzen, die im Schweizer Weinbau gar nicht zugelassen sind, etwa das Umweltgift DDT, das seit 1972 in der Schweiz verboten ist.

Als Alternative wird im Artikel der Bio-Anbau angepriesen. Im Bio-Weinbauch dürfen die Reben nur mit Schwefel und Kupfer behandelt werden. Letzteres ist ein Schwermetall.

 

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