4.05.2015 15:58
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Glyphosat
Glyphosat: Konsumentenschützer fordern Verbot
Eine Allianz von Konsumentenschutz-Organisationen verlangt, dass das Herbizid Glyphosat verboten wird. Dieses sei wahrscheinlich krebserregend.

Die Stiftung für Konsumentenschutz sowie ihre Westschweizer und Tessiner Schwesterorganisationen fordern vom Bund ein Verbot von Glyphosat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe kürzlich in einem Bericht festgehalten, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend sei, begründet die Stiftung für Konsumentenschutz ihre Forderung nach einem Verbot. 2013 wurden in der Schweiz gemäss den Konsumentenschützern rund 300 Tonnen Glyphosat abgesetzt. Laut Pro Natura weisen bereits 40% der europäischen Bevölkerung Glyphosat-Rückstände in ihrem Urin auf.

Auf dem Markt seien sehr viele Unkrautvertilgungsmittel zu finden, welche in Privatgärten eingesetzt würden. Viele Anwender seien sich nicht bewusst, dass ihr Produkt Glyphosat enthalte und vor allem welche gesundheitliche Auswirkungen es habe. Die Allianz fordert die Grossverteiler Coop, Migros, Jumbo, Landi und Hornbach auf, glyphosat-haltige Produkt rasch und freiwillig aus dem Sortiment zu entfernen. Auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV sowie das Bundesamt für Landwirtschaft BLW werden aufgefordert, Glyphosat zu verbieten.

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