19.07.2019 16:08
Quelle: schweizerbauer.ch - awp
Agrochemie
Syngenta: Keine Glyphosat-Klagen
Offenbar keine Auswirkungen auf Syngenta hatten die Glyphosat-Prozesse in den USA, mit denen sich die deutsche Bayer konfrontiert sieht.

Mit so genannten «nicht-selektiven» Herbiziden, dazu zählen bei Syngenta neben Glyphosat auch die nicht minder umstrittenen Unkrautvernichter Dicamba und Paraquat, haben die Basler im ersten Halbjahr 417 Millionen Dollar umgesetzt und damit 9 Prozent mehr.

«Bis heute wurde Syngenta in keiner der Glyphosat-Klagen genannt», sagte Syngenta-Finanzchef Mark Patrick auf eine entsprechende Frage. «Die Situation, in der sich Bayer mit den laufenden Rechtsstreitigkeiten befindet, ist aus unserer Sicht nicht im besten Interesse der Landwirte auf der ganzen Welt», fügte dieser hinzu. Der Wirkstoff sei der vielleicht am meisten getestete Inhaltsstoff der Welt. «Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand siegt», sagte Patrick.

Der vor gut einem Jahr von Bayer übernommene Agrarkonzern Monsanto steht im Zentrum einer ganzen Reihe von US-Gerichtsverfahren, in denen die Kläger glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel für ihre Krebserkrankungen verantwortlich machen.

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