26.01.2019 09:35
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Verbände
Berner Früchte statt Besofrisch
Nach 18 Jahren gibt sich der Obstverband Besofrisch einen neuen Namen und ein angepasstes Logo, heisst es in einer Mitteilung. Neu heisst er Verband Berner Früchte. Auch bei der Geschäftsführung komme es Mitte Jahr zu Änderungen: Ulrich Steffen übernimmt den Job von Jürg Maurer.

An seiner Generalversammlung hat sich der Obstverband Besofrisch in „Verband Berner Früchte“ umgetauft. Besofrisch sei vor bald 20 Jahren aus einem Zusammenschluss der Obstproduzenten, Beerenpflanzer und Verarbeiter aus der Region Bern Solothurn und Freiburg entstanden, heisst es in der Mitteilung. 

Logo konnte nicht etabliert werden

Damals habe die Absicht bestanden, mit dem Logo Besofrisch auf dem Markt in Erscheinung zu treten. Dieses Vorhaben habe nie vollständig umgesetzt werden können, da die Grossverteiler ihre eigenen regionalen Marken entwickelt hätte, führt der Verband aus. 

Ebenfalls hätten die Freiburger- und Solothurner Obstproduzenten ihre eigenen Obstverbände beibehalten. Deshalb hat der Vorstand von Besofrisch letztes Jahr seine Strukturen, Namen, Logo und Systematik der Mitgliederbeiträge überprüft. 

Neuer Name und angepasstes Logo

Die Mitglieder haben an der Hauptversammlung die von einer Arbeitsgruppe ausgearbeiteten Vorschläge angenommen. Die Produzenten-Organisation heisst neu „Verband Berner Früchte“. Das Logo bleibt in einer leicht angepassten Version bestehen. 

Wechseln in der Geschäftsführung

Die Zusammenarbeit mit dem Berner Bauernverband werde intensiviert. Ebenfalls komme es Mitte Jahr bei der Geschäftsstelle, die durch das Inforama Oeschberg Koppigen betreut werde, zu einer Veränderung, schreibt der Verband. 

Der bisherige Geschäftsführer und Leiter der Fachstelle für Obst- und Beeren am Inforama Oeschberg, Jürg Maurer, wird auf 1. Juli 2019 den Fachbereich Obstbau nach 34 Jahren abgeben und sich auf den Berner Rebbau konzentrieren. 

Sein Nachfolger für die Geschäftsführung „Verband Berner Früchte“ ist Ulrich Steffen. Sabine Wieland übnimmt die Leitung für den Fachbereich Obst- und Beerenbau am Inforama Oeschberg.

Zum Verband 

Der Mitgliederbestand habe gegenüber dem Vorjahr weiter leicht abgenpmmen. Ende Jahr verzeichnete der Verband 467 Einzelmitglieder und 22 Kollektivmitglieder. Dazu 141 Passivmitglieder ohne Mitgliederbeiträge.

Die Jahresrechnung schloss mit einem Ausgabenüberschuss von CHF 3213.- vor Steuern ab. Das Prinzip der Mitglieder- und Flächenbeiträge wurde überarbeitet; der Status Passivmitgliedschaft entfällt künftig. Das entsprechende Reglement genehmigten die anwesenden Mitgliedern.

Für 2019 ist wieder ein Vermögensverzehr von CHF 8400.-vorgesehen. Dieser wird mit der beschlossenen Verbandsreorganisation, der Anschaffung von neuem Ausstellungsmaterial, den Abklärungen von Fungizidresistenzen und den offerierten Weiterbildungen für Mitglieder begründet. Der Verband verfügt über ein Vermögen von CHF 192‘692.-. 

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