27.11.2012 10:53
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Coop
Coop setzt auf Schweizer Hochstammobst
Seit 2008 arbeitet der Detailhändler Coop mit der Organisation Hochstamm Suisse zusammen, die sich für die Erhaltung der Hochstammbäume einsetzt. Diese Partnerschaft trägt nun Früchte. Neu bietet Coop alle Qualité & Prix Apfelsäfte ausschliesslich in Hochstamm-Qualität an.

Sie ist damit gemäss einer Mitteilung die einzige Detailhändlerin, welche im Saftsektor konsequent auf den Hochstammanbau setzt.  „Die Umstellung unserer Eigenmarken stellt für Coop ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit dieser traditionellen Anbauform, aber auch für Schweizer Früchte dar“, meint Philipp Schenker, verantwortlich für Grundnahrungsmittel und Getränke bei Coop. „Dafür sind wir bereit, den Mostobstproduzenten einen höheren Preis zu zahlen“. Die Produkte sind durch die Umstellung also nicht teurer geworden.

Der Anbau auf Hochstammbäumen ist eine nachhaltige Anbauform, die ohne aufwendige Bewässerung auskommt. Die stolzen Bäume tragen zum charakteristischen Landschaftsbild vieler Schweizer Regionen bei und sind für Tier- und Pflanzenarten ein wichtiger Lebensraum.

Schweizer Hochstammfrüchte für Jogurts

Coop setzt auch bei anderen Produkten – wo immer möglich – auf Hochstamm-Obst. So werden bereits seit einem Jahr Schweizer Hochstammkirschen für verschiedene Produkte eingesetzt. Neu lanciert Coop diesen Herbst auch ein Jogurt mit Zwetschgen aus Schweizer Hochstammanbau. Damit betritt Coop Neuland, werden Schweizer Industriezwetschgen doch seit Jahren kaum mehr gehandelt. Coop und Hochstamm Suisse hoffen, damit die einzigartigen Zwetschgenhaine zu retten. Das Engagement von Coop für den Hochstammanbau wird damit auch in der Landschaft sichtbar.

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