10.06.2015 08:47
Quelle: schweizerbauer.ch - Jonas Ingold, lid
Gemüse
Der Sommergenuss
Die Aubergine wirkt mit ihrer glänzenden, dunklen Oberfläche besonders edel. Die Schweizer Saison dauert von Juni bis Oktober.

2014 wurden in der Schweiz 9'678 Tonnen Auberginen konsumiert, was rund 1,2 Kilo pro Kopf und Jahr entspricht. 4'147 Tonnen der Auberginen stammten aus der Schweiz, der Rest wurde importiert. Ursprünglich aus Indien stammend, wurde die Aubergine ca. im 13. Jahrhundert von den Arabern nach Europa gebracht.

Zahlreiche Sorten

Die ersten Sorten waren weiss und wurden wegen ihrer eiförmigen Erscheinung Eierfrüchte genannt. Die Aubergine gehört zur Familie der Nachschattengewächse und wird in der Schweiz hauptsächlich in warmen Gegenden wie dem Tessin und der Genfersee-Region angebaut.

Auberginen sind Beeren, die eine Länge von bis zu 30 cm erreichen können. Wohl am bekanntesten sind sie in länglicher Form mit satter, dunkelvioletter Farbe. Daneben gibt es aber zahlreiche weitere Sorten wie etwa die dünnere, gurkenähnliche Aubergine, die man vor allem in der asiatischen Küche antrifft.

Perfektes Grillgemüse

Der hohe Anteil an Ballaststoffen macht das Gemüse zu einer äusserst gesunden und beliebten Zutat in der Küche. Ausserdem ist sie sehr vielseitig einsetzbar. Sie hat zwar selbst kaum Eigengeschmack, entwickelt aber zusammen mit anderen Zutaten ein wunderbares Aroma.

Die Aubergine gehört zu den wenigen Gemüsesorten, die nicht roh verzehrt werden können, da sie den Bitterstoff Alkaloid enthält. Es ist deshalb ratsam, das Fruchtfleisch ca. 30 Minuten vorher einzusalzen und dem Gemüse damit die Bitterstoffe zu entziehen. Besonders gut eignet sie sich auch zur Zubereitung auf dem Grill.

Tipp

Die meisten Nährstoffe, wie Vitamin B und Folsäure, befinden sich in der Schale. Auberginen sollten deshalb am besten ungeschält gekocht werden, damit die wichtigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

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