6.09.2013 16:13
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Kirschen
Kirschenernte fällt leicht besser aus als 2012
Die Tafelkirschen-Ernte 2013 fiel besser aus als im Vorjahr. Verglichen mit den letzten zehn Jahren war die diesjährige Ernte dennoch leicht unterdurchschnittlich. 85 Prozent der Ernte bestand aus grossfruchtigen Kirschen (Premium, Extra).

Die Kirschen-Ernte ging um den 20. August zu Ende. Rund 1‘650 Tonnen haben die Obstproduzenten seit Mitte Juni gepflückt – rund 240 Tonnen mehr als im Vorjahr. Im Vergleich mit den durchschnittlichen Erträgen der letzten zehn Jahre (1‘900 t) fiel die diesjährige Ernte dennoch unterdurchschnittlich aus. So mussten heuer auch während der Haupterntezeit Kirschen importiert werden.

Grossfruchtige Kirschen machten rund 85 Prozent der Ernte aus (600 t Premium; 790 t Extra). Der Rest entfiel auf Kirschen der Klasse 1 (254 t), die vorwiegend von Hochstammbäumen stammen. Wegen des nass-kalten Frühlings begann die Kirschenernte heuer rund zwei Wochen später.

Auch im Juni sei es noch immer kühl gewesen und die Kirschen hätten sich nur sehr langsam entwickelt, erklärt Thomas Herren, Leiter Produktion beim Schweizer Obstverband, auf Anfrage. „Als es dann doch noch Sommer wurde, war es teilweise schon fast wieder zu heiss, da die Entwicklung oberhalb von 30 °C nicht mehr schneller, sondern wieder langsamer wird“, so Herren. In einigen Regionen, beispielsweise in der Nordwestschweiz, hätten Hagelzüge für Schäden gesorgt. Vor allem die ungeschützten Kulturen seien davon betroffen gewesen.

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