9.01.2020 14:08
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Verbände
Neues Logo für Gemüseproduzenten
Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) legt sich ein neues Erscheinungsbild zu. Sichtbar wird das mit einem neuen Logo und mit der Überarbeitung der Marketingkampagne. Der neue Auftritt, in dem die junge Generation im Zentrum steht, wird 2020 schrittweise eingeführt.

«Légumes Suisse» - Für Sie: Diese Botschaft steht im neuen Logo der Gemüseproduzenten. Das neue Logo zeigt zudem ein Mädchen, das genusshaft in eine Karotte beisst.

Das neue Logo soll den Verband in seinem Erscheinungsbild stark prägen, heisst es in einer Mitteilung von Donnerstag. «Es zeigt auf, wofür sich die Gemüsegärtnerinnen und Gemüsegärtner täglich einsetzen», heisst es weiter. Es seien Personen, die für Mehrwerte wie Vielfalt, Frische und Genuss einstünden. 

Mit dem Claim «Pour eux – für sie – per loro» wendet sich der VSGP an die Kinder. Das Mädchen symbolisiere die nächste Generation. «Der Schriftzug «Légumes Suisse» repräsentiert die Schweizer Herkunft und den Verband und verdeutlicht, wofür er einsteht», schreiben die Gemüseproduzenten.

Mit der Einführung des neuen Logos wird das Erscheinungsbild des Verbandes in diesem Jahr schrittweise angepasst. Auch die Marketingkampagne nimmt sich der neuen Werte an. Die neue Kampagne wird am 27. März 2020 im Landesmuseum in Zürich vorgestellt.

Im Jahr 2018 waren gesamtschweizerisch 4072 Betriebe mit Gemüseanbau registriert. In der Schweiz werden nach Angaben des VSGP auf rund 13'500 Hektaren Frisch- und Lagergemüse angebaut. Auf 3'200 Hektaren wird Verarbeitungsgemüse kultiviert. Insgesamt werden auf die Flächen 456’620 Tonnen Gemüse produziert: 315’000 Tonnen sind Frischgemüse, 83’000 Tonnen Lagergemüse und 58’000 Tonnen Verarbeitungsgemüse. Die fünf Spitzenreiter im Feldgemüseanbau sind seit mehreren Jahren Karotten, Zwiebeln gelb, Eisbergsalat, Broccoli und Blumenkohl. Dabei nehmen die Flächen von Karotten, Broccoli und Blumenkohl von Jahr zu Jahr laufend zu.

Rund 60 Prozent des Schweizer Gemüse nehmen Coop und Migros ab. Der Selbstversorgungsgrad beim Gemüse liegt bei 55%, beim Lagergemüse liegt der Wert bei 90 Prozent. Der Pro-Kopf Konsum von Gemüse lag im 2017 bei 84,85 kg. Insgesamt werden rund 315’000 Tonnen Frisch- und Lagergemüse importiert. Über 75 % davon stammen aus der EU.

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