20.10.2015 18:10
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/blu
Früchte
Trotz Hitze gute Früchteernte
Der Trockenheit und dem heissen Sommer zum Trotz haben die Schweizer Obstbauern eine gute Ernte an Sommerfrüchten eingefahren. Die Mengen erreichten zwar nicht jene des Vorjahrs, lagen aber über dem langjährigen Mittel. Die Kirschessigfliege richtete weniger Schaden an als erwartet.

Unter dem heissen Sommer litten die Beeren am meisten, wie der Schweizer Obstverband am Dienstag mitteilte. Die Erdbeeren konnten rund eine Woche früher als gewöhnlich gepflückt werden. Ab Anfang Juni reiften alle Erdbeeren gleichzeitig, die Nachfrage hielt damit nicht Schritt. So fuhren die Erdbeerzüchter Verluste ein. Nur 85 Prozent der Vorjahresmenge wurden vermarktet (7326 t). Die ersten Himbeeren wurden Anfang Juni geerntet, die Erntemengen nahmen in der Folge weniger stark zu als im Vorjahr. Am Markt traten dafür kaum Probleme auf. Die Hitze, beziehungsweise die
intensive Sonneneinstrahlung Ende Juni/Anfang Juli, machte den Kulturen allerdings zu schaffen.

Den Kirschen schlug der heisse Sommer auf die Grösse, die Früchte reiften auch schneller ab. So lag die Ernte grosser Früchte unter den Erwartungen. Die Ernte an Konsumkirschen war gut. Bei den Aprikosen lag die Menge deutlich unter Vorjahr aber im Bereich von 2012 und 2013. Bei den Zwetschgen wurden die Prognosen beinahe erreicht. Der Markt für die Sommerfrüchte lief gemäss Obstverband hervorragend. Gründe dafür sind schwer dingfest zu machen. Der Verband geht aber davon aus, dass schönes Wetter die Lust auf Früchte eher fördert als schlechtes. "Auch die marktkonformen Mengen haben dazu beigetragen, dass die Vermarktung deutlich weniger Probleme bereitete als im Vorjahr", schreibt der Obstverband.

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