22.08.2017 14:03
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Beeren
Witterung sagte Strauchbeeren zu
Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Beerenernte standen Anfang Saison gut. Doch dann kam der Frost Ende April, gefolgt von stark schwankenden Temperaturen im Juni, die die Beerenproduktion beeinträchtigt haben.

Anfang Juni sah es bei den Erdbeeren noch gut aus, heisst es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Früchte und Gemüse. Doch die hohen Temperaturen liessen die Erdbeeren schnell reifen, ohne dass sie an Grösse zulegten. Die Menge an Erdbeeren nahm dementsprechend zu, doch führten die Frostschäden vom April zu zahlreichen missgestalteten Früchten. Schätzungen zu Folge muss bei den Erdbeeren mit Ernteeinbussen von ca. 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gerechnet werden. Auf Grund der hohen Nachfrage im Inland mussten Importkontingente bewilligt werden.

Während Erdbeeren von den Witterungsbedingungen negativ beeinflusst wurden, scheinen Strauchbeeren daraus einen Vorteil ziehen zu können. Insbesondere Brombeeren profitierten von den hohen Temperaturen. Mitte Juli lag die Erntemenge knapp ein Drittel höher als 2016. Trotz der frühen Reife von Himbeeren folgte die Erntemenge der selben Wachstumskurve wie 2016.  Schätzungen zu Folge sieht es für die Himbeeren dieses Jahr gut aus, heisst es im Artikel.

Um die hohe Nachfrage der Konsumenten befriedigen zu können, nahm die Produktionsfläche für Heidelbeeren 2017 um 11,8 Prozent zu. Die Ernte-Schätzungen liegen dementsprechend hoch. Mitte Juli entsprach die produzierte Menge 2,6-mal der Vorjahresmenge. Für Johannis- und Stachelbeeren wird die Ernte auf 25 Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr geschätzt. Dies ist auf Frostschäden und auf den Rückgang von Produktionsflächen um 6 Prozent zurückzuführen.

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