22.11.2012 07:18
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Bern
Zu feucht - durchschnittliche Ernte für Berner Winzer
Die Weinernte im Kanton Bern beläuft sich auf 1,75 Mio. kg. Verglichen mit dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre entspricht dies einem Minus von 4 Prozent. Die Zuckergehalte entsprechen denjenigen der Vorjahre.

Grund für die kleinere Ernte ist das niederschlagsreiche Wetter: Das feuchte Wetter im Sommer habe zu einem Anstieg der Pilzkrankheiten geführt. Die intensiven und konstanten Niederschläge Anfang bis Mitte Oktober seien je nach Sorte zum Teil in und unmittelbar vor den Läset gefallen, teilt Rebbaukommissär Jürg Maurer mit. Die Feuchtigkeit führte zu Graufäuledruck, was Ertragseinbussen verursachte. Die Trauben wiesen einen Zuckergehalt auf, der im Durchschnitt der letzten 10 Jahre lag.

Der Chasselas/Gutedel ist mit knapp 720 Tonnen Trauben mengenmässig die Hauptsorte im Kanton Bern, gefolgt vom Pinot Noir/Blauburgunder mit 576 Tonnen und Riesling-Silvaner mit 102 Tonnen. Die diesjährige Ernte dauerte mit rund zwei Monaten relativ lange. Grund dafür sind die Witterungsbedingungen sowie das immer grösser werdende Sortiment. Die Rebfläche ist mit 244 Hektaren praktisch unverändert geblieben.

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