Dienstag, 31. Januar 2023
28.11.2022 10:14
Wald

Trockenheit machte Christbäumen nichts aus

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Von: Jonas Ingold, lid

Die Schweizer Weihnachtsbäume haben den trockenen Sommer gut überstanden. Die Nachfrage nach einheimischen Bäumen ist hoch. Insgesamt stehen laut IG Suisse Christbaum dieses Jahr rund 1,5 Millionen Bäume in den Stuben.

Rund 1,5 Millionen Weihnachtsbäume stehen zu den Festtagen in den den Schweizer Stuben. Knapp die Hälfte davon stammt laut Schätzung der IG Suisse Christbaum aus dem Inland. Die genaue Zahl der Importe zu erfassen ist schwer, denn die Eidgenössische Zollverwaltung erfasst die Weihnachtsbäume in einer Kategorie zusammen mit Nadelholzzweigen. Zudem werden die Importe nicht nach Stück, sondern nach Kilo erfasst.

Grosse Nachfrage nach Schweizer Bäumen

Klar hingegen ist: Die Schweizerinnen und Schweizer wollen Schweizer Weihnachtsbäume. «Die Nachfrage nach Schweizer Bäumen ist sehr gut», sagt Philipp Gut, Geschäftsführer der IG Suisse Christbaum. Das Angebot an Schweizer Bäumen vermochte in den letzten Jahren die Nachfrage denn auch nicht zu decken, das dürfte auch in Zukunft so bleiben.

Die Schweizer Bäume haben vor allem ökologische Vorteile. Im Exportland Dänemark – aus dem die meisten Importbäume stammen – wird das Baumwachstum mit Chemie gesteuert, in der Schweiz werden die Triebe manuell abgeklemmt. Das verursacht mehr Arbeit, ist aber deutlich umweltverträglicher. Ein grosser Vorteil der Schweizer Bäume ist zudem ihre Frische und die kurzen Transportwege. Sie bleiben in der Stube deshalb länger schön.

Trockenheit gut verkraftet

In diesem Jahr gab es einen heissen und trockenen Sommer. Hatte das Auswirkungen auf die Bäume? «Die meisten Christbaumkulturen haben die Trockenheit des Hitzesommers 2022 gut verkraftet», sagt Philipp Gut. Aber vereinzelte Weihnachtsbaumproduzenten hätten das Absterben von im Frühjahr frisch gepflanzten Christbaumkulturen beklagt. Auf diese Weihnachten hat das aber keine Auswirkungen – die Wachstumszeit eines Baumes liegt bei rund 10 Jahren.

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